Alexandra Boos hat 4 erwachsene Söhne und 2 Enkelkinder. Sie hat in allen Altersstufen unterrichtet und war auch selbst in der Schulführung tätig.

Seit über 20 Jahren ist sie als Mediatorin, Supervisorin, Biografiearbeiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Ausbilderin in der KnotenLösen Gmbh in Reutlingen tätig.
www. knotenloesen.de
Auf der Homepage finden Sie auch einen Youtube Kanal, Podcast, das Buch zur neuen Gewaltfreien Kommunikation, und die Anleitung zur Selbstrefelexionsübung mit dem Rosenbergmodell.
Unter https://knotenloesen.com finden Sie auch ein Podcast, den YouTube-Kanal und einen Blog.
Haltung und Basis der gewaltfreien Kommunikation im Unterricht
Authentizität statt Technik: Sie lehren die „Neue gewaltfreie Kommunikation“, die ohne künstliche Sprachmuster auskommt. Wie können Lehrkräfte die gewaltfreie Kommunikation im hektischen Unterricht so nutzen, dass sie für Schüler natürlich und nicht wie eine Therapiemethode wirkt?
Erst einmal möchte ich etwas erläutern. Ich habe den Begründer der neuen Gewaltfreien Kommunikation, Dr. Marshall Rosenberg, 2003 kennengelernt, und einige Fortbildungen bei ihm gemacht. Er ist Amerikaner gewesen und der Name, neue Gewaltfreie Kommunikation, wurde sehr unbedacht übersetzt. Marshall nannte es nonviolent communication und knüpfte an die gewaltfreie Haltung von Gandhi und Mandela an, was vielmehr ausdrücken soll, dass die Haltung eine friedfertige ist, und nicht bereit ist, in den Kampf und Vernichtung zu treten. Das Ziel war Freiheit und Gleichwürdigkeit für alle Menschen. Die Gleichwürdige Haltung wird geübt und praktiziert, in dem der Mensch seine Gedanken, Gefühle, Worte und Taten beobachtet und dadurch immer mehr in Selbsterkenntnis und Eigenverantwortung kommt.
Ich habe Marshall nie so verstanden, dass sein 4-Schritte Modell eine Anleitung für Kommunikation ist, viel mehr als Selbstreflexionsmodell und wie er es auch häufig nannte, “Krücke” zur friedlichen Haltung und Umgang mit sich selbst und anderen.
Daher lehren mein Kollege, Markus Fischer und ich keine Sprachmuster, sondern echte Selbstreflexion und Selbsterkenntnis. Unserer langjährigen Erfahrung nach, wächst das Verständnis und das Mitgefühl für andere, je mehr wir uns selbst verstehen und annehmen lernen.
Das kommt bei Schülern und allen Mitmenschen an, ohne Verbalisierung.

Entlastung für Pädagogen: Als ehemalige Lehrerin kennen Sie den enormen Stresspegel im Klassenzimmer. Warum ist gerade die gewaltfreie Kommunikation ein so effektiver Hebel, um die eigene psychische Belastung zu senken und gleichzeitig die Beziehung zu den Schülern zu festigen?
Ich habe die Selbsterkenntnis schon erwähnt. Wenn ich weiss, wer ich bin, und was ich tue, entsteht in mir mehr Selbstsicherheit und Ruhe. Das unterstützt mich auch in stressigen Situationen klarer bei mir bleiben zu können und gleichzeitig offen für die Schüler zu sein. Wenn ich in mir unsicher bin, falle ich allzu leicht aus meiner Selbststeuerung und reagiere nur noch auf das Außen und verliere mich selbst. Das spüren Schüler aller Altersstufen ganz schnell. Das können bestimmt alle Lehrer bestätigen.

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Selbstempathie als Anker: Gewaltfreie Kommunikation beginnt oft bei der Selbstreflexion der Lehrkraft. Wie hilft die gezielte Selbstempathie konkret dabei, in provokanten Situationen besonnen zu bleiben, statt reflexhaft in alte, strafende Verhaltensmuster zu verfallen?
Die gleichwürdige Haltung, die wir anstreben, heißt ja: “ Ich bin o.k. und du bist o.k. ”. Solange die Schüler kooperieren, und sich führen lassen, ist diese Haltung leicht zu erfüllen.
Wenn ein oder mehrere Schüler sich zurückziehen oder verbal deutlich machen, dass sie nicht bereit sind zu kooperieren, wird es herausfordernd. Sobald ich einen Gedanken habe, wie z.B. : “Der Schüler provoziert!”, falle ich aus dieser Haltung und lande bei “Ich bin o.k. und du bist nicht o.k.”
Dies ist dann der Moment, wo ich mich selbst reflektiere, und mich frage, auf was genau ich reagiere, welcher wunde Punkt in mir getroffen wurde, dass es mir aktuell nicht gelingt, offen und interessiert für den Schüler zu bleiben.
Es ist auch möglich, dass ich mich selbst abwerte: “ Der Schüler kooperiert nicht, weil ich nicht gut genug bin”. -Also ich bin nicht o.k. und du bist o.k.
Auch das ist ein Auslöser für Selbstreflexion. Die “alten Muster” sollen ja Gehorsamkeit herstellen. Das erfüllt die Gleichwürdigkeit nicht. Die alten Muster sollen ein Machtgefälle spürbar machen und basieren auf Angst.
Angst vor Bestrafung, Ausgrenzung oder Beschämung und Angst, eine Belohnung oder Anerkennung nicht zu bekommen, und schließlich die Zugehörigkeit zu verlieren.
Am Anfang empfehle ich einen Rückblick auf den Schultag mit der Frage, wo war ich in der Haltung, und wo habe ich die Haltung verlassen. Um herauszufinden, warum ich rausgefallen bin, hilft die Selbstreflexionsübung mit Hilfe des Rosenbergmodells enorm, vom Auslöser zur Ursache zu kommen, und von der Bewertung über die andere Person, hin zu mir selbst und in die gewünschte Haltung.

Führung und Macht: In Schulen besteht durch Noten und Regeln ein strukturelles Machtgefälle. Wie lässt sich die gewaltfreie Kommunikation anwenden, um klare Führung zu übernehmen, ohne die empathische Verbindung auf Augenhöhe zu verlieren?
Noten und Regeln sind für mich per se noch kein Machtgefälle. Noten können ein Spiegel der Leistung sein, und Regeln sind in jeder Gemeinschaft eine wichtige Strategie, die die Werte der Gemeinschaft und ein friedvolles Miteinander sichern können. Ich sehe auch keinen Unterschied zwischen Lehrern und Schülern und Eltern. Alle müssen sich in Gemeinschaft an Regeln halten und Verbindlichkeit gegenüber getroffenen Vereinbarungen einhalten.
Die klare Führung beinhaltet für mich Austausch über den Sinn und Zweck der Regeln und Transparenz, wo sie verhandelbar sind, und wo absolut nicht.
Gewaltfreie Kommunikation im Konfliktmanagement und Schulsystem
Lösungen im Elternkontakt: Schwierige Elterngespräche sind für viele Pädagogen eine Belastungsprobe. Welche Schritte der gewaltfreien Kommunikation helfen dabei, Vorwürfe von Eltern in konstruktive Bedürfnisse zu übersetzen und gemeinsame Lösungen zu finden?
Im Elterngespräch gilt das selbe Prinzip, dass ich beschrieben habe. Wenn ein wechselseitiges Wohlwollen und Kooperation erfüllt sind, ist das Gespräch bestärkend für das Vertrauen ineinander. Vorwürfe, die aus meiner Erfahrung sehr rasch von beiden Seiten kommen, also auch von Lehrern gegenüber den Eltern, lassen das Gespräch schnell zur Belastungsprobe für alle Beteiligten werden. In jedem Vorwurf steckt eine Projektion.
Wenn es uns klar wäre, dass wir mit einem Vorwurf sehr viel mehr über uns selbst aussagen, als über die andere Person, wären wir schon vorsichtiger mit unseren Aussagen über andere. Darüber hinaus ist jeder Vorwurf ein Versuch die eigene Verantwortung zu verwischen. In Bewertungen und Vorwürfen, zeigen sich unsere Wunden, also Situationen aus unserer Kindheit, in denen wir und unsere Bedürfnisse verletzt wurden. Viele Eltern projizieren auf Lehrer ihre eigenen schmerzlichen Erfahrungen als Schüler, und umgekehrt ganz genauso.
Da sitzen also verletzte Kinder im Gespräch. Die Selbstreflexion mit dem Rosenbergmodell bringt uns in unser Erwachsenes Ich und wir können so die Selbststeuerung behalten. Ich habe eingangs gesagt, je mehr wir uns selbst verstehen, vesrstehen wir andere. Unsere Empathiefähigkeit wächst und unterstützt andere.
In der gleichwürdigen Haltung, steckt also das „Ich bin o.k.“ und das „Du bist o.k.“.
Wohlwollen, Interesse und ein Bewusstsein darüber, dass wir alle defizitär sind, Fehler machen und auf dem Weg sind. Marshall nannte es:” Wir versuchen jeden Tag ein wenig weniger blöd zu sein”.

Praxiserfahrung bei Verhärtungen: Sie sind Expertin für Mediation in Organisationen. Welche Erfahrungen machen Sie konkret in Ihrer Praxis bezogen auf die gewaltfreie Kommunikation, wenn Fronten zwischen Lehrkräften und der Schulleitung massiv verhärtet sind?
Was ich gerade zu der Frage bezüglich der Elterngespräche angedeutet habe, gilt auch hier. Sobald wir aus der gleichwürdigen Haltung fallen, geben wir auch unsere Selbststeuerung und Eigenverantwortung ab und reagieren aus kindlichen Mustern. Wenn das mehrere Personen betrifft, hat man einen Konflikt. Da wir nicht gelernt haben, wie wir erwachsen und eigenverantwortlich bleiben, bzw. dahin zurückfinden, wenn wir in die kindlichen Muster gefallen sind, sind wir überfordert und brauchen Hilfe. Mit einer guten Mediation lässt sich viel klären und auf neue Wege der Zusammenarbeit bringen. Leider mache ich auch die Erfahrung, dass die Hilfe erst gerufen wird, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, und dann bleibt nur noch der Versuch, eine Trennung auf Augenhöhe und ohne Groll und Vorwürfe zu gestalten.
Prävention von Mobbing: Mobbing-Dynamiken in Schulklassen sind oft schwer zu durchbrechen. Inwiefern dient die gewaltfreie Kommunikation hier als präventives Werkzeug, um die Empathiefähigkeit der Gruppe nachhaltig zu stärken und Ausgrenzung zu verhindern?
Mobbing ist ein komplexes Thema. Mobbing hat es schon immer gegeben, aber die Schauplätze sind mehr und undurchsichtiger geworden. Ich denke da an Cybermobbing.
Marshall hätte gesagt, Mobbing ist ein tragischer Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse. Eine Strategie, die unserer eigentlichen Menschennatur, die auf Kooperation angelegt ist, nicht gerecht wird. Deshalb brauchen in Mobbingsituationen die Täter genauso viel Hilfe und Unterstützung wie die Opfer. Diese Hilfe können nur wir Erwachsene bieten. Erwachsene, Eltern zuhause, Lehrer in der Schule, Trainer im Sportverein etc., überall, wo Kinder oder Jugendgruppen zusammen kommen, tragen die Erwachsenen die Verantwortung für das soziale Klima. Das bedeutet, dass wir Vorbilder sind, und klar stellen, was im sozialen Miteinander tabu ist. Kommt es zu Mobbing, sind die meisten Erwachsenen überfordert und fühlen sich ohnmächtig. Daher kommt oft die Frage, was man präventiv machen kann, und die Hoffnung in entsprechende Projekte. Ich verspreche mir nicht all zu viel davon. Schauen Sie nur, wie viele Ehen in einer Schlammschlacht enden, die mal als eine große Liebe begonnen haben. Was in einem Moment gut und harmonisch ist, kann ganz schnell kippen.
Ich schätze das Angebot an Fortbildungen, die Lehrern und anderen nahe bringen, auf welche Hinweise sie achten sollen und wie sie reagieren und helfen können. Auch gibt es schon super Angebote von Sozialpädagogen, die in Schulen kommen, und Schüler auf die Gefahren im Netz hinweisen und aufklären, wie sie sich schützen können.

Kulturwandel im Lehrerzimmer: Eine Schule profitiert von einer wertschätzenden Teamkultur. Wie kann gewaltfreie Kommunikation dazu beitragen, dass Kooperation statt Konkurrenz und gegenseitiges Urteilen zum leitenden Prinzip im Kollegium wird?
Was das wertschätzende und offene Miteinander erschwert, habe ich versucht deutlich zu machen. Je eigenverantwortlicher und erwachsener jeder im Team ist, desto besser gelingt das Miteinander. Es ist nicht damit getan, auf Bewertungen und Schuldzuweisungen zu verzichten. Es braucht echte Transformation und Selbsterkenntnis. Das ist ein Lernprozess, der in Gemeinschaft und mit Unterstützung schneller zum Erfolg führt und das Leben im Miteinander in allen Beziehungen erleichtert.
Professionalisierung und langfristige Verankerung der GfK
Biografische Wurzeln der Kommunikation: Warum ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Biografie so entscheidend, um die gewaltfreie Kommunikation im Schulalltag wirklich tiefgreifend und authentisch zu verkörpern?
Die Selbstreflexion mit dem Rosenbergmodell und die Biografiearbeit bieten zum einen die Möglichkeit, mir meiner Selbst-bewuster zu werden:
- Wie bin ich die geworden, die ich heute bin?
- Was hat mich geprägt?
- Was sind meine Begabungen und Kompetenzen?
- Wo bin ich defizitär?
- Was möchte ich lernen, entwickeln, ausbilden?
- Wie kann ich anderen dienlich sein?
- Was macht mich zufrieden mit mir und meinem Leben?
- und viele Fragen mehr.
Zum anderen bieten sie mir die Erkenntnis und Freiheit, mein Leben in die Hand zu nehmen, erwachsen und selbstbestimmt. Vorraussetzung ist, dass ich die Verantwortung für meine Gedanken, Worte, Gefühle, Bedürfnisse, sowie mein Tun und mein Lassen, übernehme.
Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen. Das gilt besonders in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Altersgerechte Ansprache: Berichten Sie bitte aus Ihrer Erfahrung als Lehrerin und Schulleitungsmitglied, wie das Wissen über Entwicklungsphasen die neue gewaltfreie Kommunikation mit Kindern unterschiedlicher Altersstufen – beispielsweise in der Pubertät – erleichtert.
Es gibt ja verschiedene Modelle zu Entwicklungsstufen und Entwicklungspsychologie, die meines Wissens auch heute noch im Studium behandelt werden. Ich finde sie wichtiger denn je. Das alte Macht- über-Gefällt funktioniert nicht mehr. Die Kinder lassen sich nicht mehr über ihre Köpfe hinweg unterrichten und führen. Sie wollen ein Interesse und Verständnis an ihrer ganz individuellen Person erleben. Lehrern kann es helfen, sich klar zu machen, auf welcher kognitiven und emotionalen Entwicklungsstufe das Kind gerade steht. Das teilt es im großen und ganzen mit den gleichaltrigen Klassenkameraden. Ein schönes, sichtbares Zeichen ist der Zahnwechsel. Gleichzeitig kann man schauen, wo ist es bei dem einen Kind anders als beim anderen? Wo zeigt sich die ganz ur-eigene Individualität?
Leider habe ich schon oft gehört, dass Lehrer vor Jugendlichen Angst haben. Das ist dann für mich ein Zeichen, dass diese Lehrkräfte sich selbst nicht gut kennen und verstehen, und ihnen das Verständnis und Mitgefühl für das Gegenüber fehlen. Pubertät heißt ja Krise!
Experteninterview: Ute Steffens zur pädagogischen Trauerbegleitung
Trauerbegleitung in der Schule

Die Jugendlichen grenzen sich ab, bringen Eltern und Lehrer auf Abstand, damit sie sich selbst finden und erkennen können. Dazu der Körper, der sich verändert, plötzlich werden die Arme und Beine so lang, dass sie gar kein Gefühl mehr dafür haben, wo sie anfangen und aufhören. Ständig hauen sie sich an, oder es geht etwas zu Bruch. Beim Jungen noch die Stimme, dann das Vergleichen mit anderen, und das Erleben von Einsamkeit und der Sehnsucht nach Miteinander. Die Pubertät ist geprägt von Unsicherheit und die jungen Heranwachsenden suchen nach Orientierung, Werten und Idealen.
Sie prüfen auf dieser Suche auch ihre Lehrer. Das sind ganz unbewusste Fragen, die sich ihren Ausdruck suchen. Fragen wie:
Weisst du, wer du bist?
Was ist dein Weltbild?
Für welche Werte und Ideale stehst du?
Wirst du deinen Werten und Idealen stimmig und authentisch gerecht?
Kannst du Orientierung und Vertrauen ins Leben geben?
Die Jugendlichen suchen Begegnung auf Herz und Augenhöhe. Das brauchen sie für eine gesunde Entwicklung. Wenn sie das nicht bekommen, oder die Ablenkung mit Handy und Co. zu groß ist, bleibt nur Rebellion, Resignation, Angst oder Depression. Das erleben wir heute leider sehr häufig.
Das habe ich jetzt grob für die Pubertät skizziert. Es gibt da in jeder Altersstufe andere Krisen und Fragen an die Erwachsenen.

Schattenseiten der GfK vermeiden: Gewaltfreie Kommunikation wird mitunter als manipulativ oder „weichgespült“ kritisiert. Welchen entscheidenden Impuls geben Sie Pädagogen, um diese Fallstricke zu umgehen und die Methode als kraftvolles, aufrichtiges Führungsinstrument zu nutzen?
Ich hoffe, dass ich deutlich machen konnte, dass mein Kollege, Markus Fischer, und ich die sogenannte neue Gewaltfreie Kommunikation nicht als Sprachmodell, sondern als Reflexionsmodell zu Selbsterkenntnis und Freiheit vermitteln. Wo es als Sprachmodell genutzt wird, finde ich die Kritik total berechtigt und teile sie sogar.
Nachhaltigkeit im System: Viele pädagogische Konzepte verpuffen nach einer Fortbildung schnell wieder. Wie gelingt es Pädagogen, die gewaltfreie Kommunikation langfristig als feste Haltung zu verankern, ohne im stressigen Schulbetrieb in alte Muster zurückzufallen?
Selbsterkenntnis und Übungsweg zu einer gleichwertigen Haltung auf Herz und Augenhöhe, sind eine ganz persönliche Entscheidung. Eine Fortbildung kann aufzeigen warum es sich lohnt und wie es geht. Wenn ein Kollegium sich dazu entschließt, sollten ca 80 % bereit sein, aktiv den Weg zu gehen und dann habe ich gute Erfahrung damit gemacht, entweder das Kollegium über einen längeren Zeitraum in Form von Supervisionen zu begleiten, oder einzelne Kollegen auszubilden, die dann selbst ihr Kollegium in der Entwicklung und Erreichung ihres Zieles unterstützen können.
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Quellen
- www. knotenloesen.de
- https://knotenloesen.com/podcast-gewaltfreie-kommunikation/
- https://www.youtube.com/@knotenloesen
- https://medium.com/neue-gewaltfreie-kommunikation



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