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Balancierbretter

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Neben sportlichen Aktivitäten müssen Kinder auch in ihren motorischen Fähigkeiten immer wieder trainiert und geprüft werden. Geschieht dieses nicht frühzeitig und regelmäßig, kann es gegebenenfalls zu einer Unterentwicklung der Motorik kommen. Mit anderen Worten kann es zu einer fehlerhaften Auge-Hand-Koordination oder einem mangelnden Gleichgewichtssinn führen. Ein Hilfsmittel, das zur Förderung der (früh-)kindlichen Motorik eingesetzt werden kann sind die sogenannten Balancierbretter. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, welche entweder für die Auge-Hand-Koordination oder den Gleichgewichtssinn ausgelegt sind... ▶ zum Ratgeber Balancierbretter

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Was sind Balancierbretter?


Die Bewegung ist eines der elementaren Bestandteile in der menschlichen Entwicklung. Bewegungen fördern die Entwicklung von Muskeln und sorgen für ein ausgeglichenes Immunsystem. Deshalb ist es gerade in der (früh-)kindlichen Entwicklung besonders wichtig, sich regelmäßig und ausgewogen zu bewegen.

Die sogenannten Balancierbretter sind Spielmittel, die entweder aktiv bewegt werden müssen oder zur aktiven Bewegung der Personen animieren sollen. Die Anwendung dieser Balancierbretter unterscheidet sich dann dementsprechend. Aber grundsätzlich kann gesagt werden, dass Balancierbretter aus Holz gefertigt sind und auf denen spezielle Hindernisse angebracht wurden, die von den Benutzern überwunden werden müssen.

Balancierbretter zur Förderung der Koordination


Spiele für die Auge-Hand-Koordination üben das logische Denken und die Geschicklichkeit Ihres Kindes. Zur weiteren Förderung empfiehlt SpielundLern Ihnen den Einsatz der Balancierbretter. Die meistens scheibenartigen Bretter sind unterschiedlich geformt (z.B. tierförmig, rund etc.). Auf diesen Brettern wurden rinnenartige Aussparungen eingearbeitet. Der Verlauf der Rinnen ist entweder einfach linear oder relativ komplex gearbeitet. Auf diese werden dann kleine Holzkugeln gelegt. Das Balancierbrett muss dann mit beiden Händen festgehalten werden. Der Spieler muss versuchen, die Kugel nun durch geschicktes Balancieren über das Balancierbrett zu bewegen. Dabei muss die Kugel nicht zwingend ein Ziel erreichen. Wichtig ist hierbei, dass der Spieler fokussiert arbeitet und sich darauf konzentriert, die Kugel in der Bahn zu halten. Dabei ist, abhängig vom Balancierbrett, ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Geschick gefordert.

Das Balancierbrett Motorik Bambus Acht von Legler ist eine in Form einer Acht gefertigte Bahn, über die Kugeln balanciert werden müssen. Die Spieler halten dabei die Ränder der Bahnen umschlossen und müssen durch geschickte Bewegung der Arme die Kugeln zum Rollen bringen. Das Gleiche Prinzip besteht auch bei den Balancierbrettern von Erzi (z.B. Balancierspiel Eule). Die tierförmig gearbeiteten Bretter haben mehrere unterschiedlich geformte Rillen und sind dadurch vielseitig einsetzbar.

Balancierbretter zur Steigerung des Gleichgewichtssinns


Anders als bei den vorangegangenen Balancierbrettern, werden hier nicht die Bretter selbst aktiv bewegt, um eine Förderung zu erzielen. Diese Balancierbretter sollen durch ihre Beschaffenheit den Spieler dazu animieren, sich selber auf den Brettern zu bewegen. Dies kann je nach Balancierbrett auf unterschiedliche Weise geschehen. Das Grundprinzip bleibt aber immer das Gleiche: auf einem länglichen, aus Holz gefertigten Brett müssen sich die Kinder von einer Seite zur anderen bewegen. Zur Erhöhung des Schwierigkeitsgrades, befinden sich verschiedene Applikationen. Über diese müssen sich die Kinder dann navigieren und versuchen, nicht ihr Gleichgewicht zu verlieren.

Verschiedene Varianten um Balancieren zu lernen


So ist auf zum Beispiel auf dem Balancierbrett Zick-Zack ein Seil über mehrere Knotenpunkte quer über das Brett gespannt. Auf diesem Seil muss dann von einem zum anderen Ende balanciert werden. Beim Balancierbrett Äste hingegen sind im Wechsel halbrunde Holzelemente aufgebracht, auf denen die Kinder dann balancieren müssen.

Weiterhin gibt es Balancierbretter, auf denen sich aktiv bewegt werden muss und nebenbei noch, wie bei den oben genannten Brettern, Kugeln durch Rinnen geführt werden müssen. Hierdurch wird nicht nur das Gleichgewichtsgefühl trainiert, die Spieler müssen sich nebenbei auch noch geschickt bewegen, um die Kugel in das Ziel zu führen.

Das Balancierbrett Duo besteht zum Beispiel aus zwei runden Brettern, die über eine Mittelachse miteinander verbunden sind. Beide Bretter können unabhängig voneinander um ihre Achsen gedreht werden und auf beiden sind Rillen zum durchlaufen einer Kugel eingearbeitet. Die Kugel muss dann von einer Seite zu der anderen balanciert werden.