Zurück zu Balance & Gleichgewicht

Pedalroller

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Gerade in Pausenzeiten in Kindergarten und Schule bemerkt man ungefiltert die unbändige Energie junger Menschen. Sie nutzen dabei jedes verfügbare Bewegungsangebot: Sie hüpfen, sie klettern und sie fahren auf ein, zwei oder mehr Rädern. Kitaerzieher, Lehrer und Eltern sollten dafür sorgen, dass ein reichhaltiges Angebot für aktionsreiche Pausen zur Verfügung steht. Pedalroller sind dabei eine besondere Art der Fortbewegung, darüber berichtet unser ▶ Ratgeber zum Pedalroller
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Pedalroller mit 1000 Gesichtern


Von unserer eigenen Kinderzeit sind uns die klassischen Fahrzeuge bekannt, die uns erste schnelle Fahrerlebnisse beschert haben und auf denen eine ganz Generation Balance und Koordination im Spiel geübt hat:

  • Laufrad
  • Fahrrad
  • Roller
  • Einrad
  • Rollschuhe

Es gibt jedoch mittlerweile viele andere Fortbewegungsmittel für Kinder: Darunter die Pedalroller. Leicht im Aufbau und in der Handhabung und doch vielfach herausfordernd.

Was sind Pedalroller


Pedalroller sind Trittfahrzeuge mit zwei oder mehr Pedalen, die durch vertikale Auf- und Abbewegungen der Beine auf 4 oder 6 Rädern fortbewegt werden können. Sie werden im Stehen von einem oder auch zwei Kindern gefahren, sodass das Kind tretend frei balancieren muss. Zum Teil sind sie mit abnehmbaren oder nachrüstbaren Handgriffen ausgestattet, um einer breiten motorischen Entwicklungspalette und einer großen Altersspanne gerecht zu werden – somit können sowohl motorisch geübte Kinder als auch solche mit weniger ausgeprägten motorischen Fähigkeiten mit den Pedalrollern umgehen und dabei Balance, Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen üben.

Es gibt unterschiedliche Pedalroller:

  • mit 4 oder 6 Rädern
  • für 1 oder 2 Kinder
  • mit kurzen oder langen, skiähnlichen Trittflächen
  • mit Haltegriff, Stange oder Haltestab
  • für Outdoor und Innenräume
  • für Kinder und als Spezialanfertigung für Erwachsene im Reha-Bereich
  • aus robustem Holz oder Kunststoff

Warum nicht einfach Tretfahrzeuge wie das Dreirad?


Die erste Erkundung des Gleichgewichts fängt schon bei ganz jungen Babys durch das liegende Drehen um die eigene Achse an, wenig später sitzen sie und schreiten bald eigenständig aufrecht voran. Sobald die Kinder sicher laufen können, werden erstmals Fahrzeuge aller Art interessant, die durch Treten oder Schieben bewegt werden, weil diese eine neue, spannende Art der Fortbewegung ermöglichen.

Für die unterschiedlichen motorischen Fähigkeiten gibt es jeweils passende Tretfahrzeuge:

Ein Dreirad kräftigt die Beinmuskulatur und die Koordination von Muskelanspannung und -entspannung, fördert durch die sitzende Position aber weit weniger die Balance und ist für 1- bis 2-jährige Kinder für den Einstieg gut geeignet.

Und was ist mit dem Laufrad? Als Vorbereitung aufs Fahrradfahren optimal, der Sattel stabilisiert das Balancespiel, das trotzdem anspruchsvoll geübt werden kann, und ist für Kinder zwischen anderthalb und 3 Jahren die perfekte Herausforderung.

Kinderstelzen? Eine riesige Herausforderung in Gleichgewicht und Konzentration – dies meistern jedoch erst Kinder ab etwa 5 Jahren. Für jüngere Kinder sind die Topfstelzen ein regelrechter motorischer High-Light.

Darüber hinaus gibt es unzählige in der Fortbewegungsart sehr spannende Kinderfahrzeuge, die wir in großer Variation anbieten. Ratsam und ganz wunderbar für bewegungshungrige Kinder!

Zu den Tretfahrzeugen gehören auch die Pedalroller – ein Mix zwischen Tretfahrzeug, Topfstelzen und Roller. Durch ihren stabilen Bau und ihre selbsterklärende Nutzung, durch das großes Altersfenster und die interessante Bewegungsart kann man die Pedalroller als ungefährlichen und doch herausfordernden Einstieg in die spannenden Welt der Fortbewegung auf Rädern sehen!

Ganzkörpertraining mit Pedalrollern


Die Pedalroller sind multifunktional einsetzbar, da sie als Ganzkörpertrainingsgeräte verwendet werden können. Beispielsweise können sie in ausgestreckter horizontaler Körperposition mit den Handflächen entsprechend der Armlänge vor und rückwärts gefahren werden, sodass die Körperspannung und Muskelkoordination gefordert werden. Durch die abwechselnde Tret- und Gehbewegung wird die Haltungs- und Bewegungskoordination geübt, die Beinachsenstabilität und somit die Gangsicherheit trainiert.

Pedalroller auch für beengte Platzverhältnisse


Ähnlich wie die wirkungsvollen und beliebten Balancierscheiben, lässt sich ein Pedalroller auch in kleineren Räumen und im Indoorbereich benutzen – sowohl leergeräumter Klassenraum oder Schulflur als auch Sporthalle bieten ausreichende Fahrtfläche für die Pedalroller. Dazu sind sie durch die vergleichsweise geringe Geschwindigkeitsentwicklung und der Unmöglichkeit, scharfe Kurven zu fahren, nicht so anfällig für Unfälle in Kindergruppen.

Wie bei allen Balanciergeräte auf Rädern ist drinnen wie draußen jedoch Vorsicht geboten: Ungeübte Menschen sollten für die ersten Fahrversuche die Handhalterungen verwenden, einen Helfer zur Seite haben oder aber Schutzausrüstung tragen.