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Rollbretter & Zubehör

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Rollbretter sind tolle Spielgeräte. Kindern macht es einfach Spaß, damit zu fahren. Durch die Gegend zu rollen, ist aber lange nicht alles, was sich damit anfangen lässt. Es gibt für das Rollbrett Spiele, die extra darauf zugeschnitten sind. Rollbretter können auch für viele sportliche und pädagogische Übungen verwendet werden und deswegen hervorragend in Schule und Kindergarten zum Einsatz kommen.... ▶ zum Ratgeber Rollbretter

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Rollbretter - da steckt die Freude am Rollen drin

Kinder mögen Dinge mit Rädern unten dran. Ob nun Spielzeug, das sie durch Haus und Garten schieben können, oder Gefährte, die groß genug sind, dass sie selbst damit fahren können: Wenn etwas rollt, ist es fast automatisch etwas für die Kleinen. Sich draufsetzen oder -legen, Auto, Eisenbahn, Dampfer, Düsenjet oder Raumschiff spielen: Da ist keine weitere Aufforderung oder Anregung nötig, das ergibt sich ganz von allein. Der Spaß steht im Vordergrund, und es ist Spaß mit Bewegung, was heutzutage immer gut ist, weil die Menschen schon von Kindesbeinen an viel zu viel sitzen. Kinder sollen möglichst täglich herumtollen und sich verausgaben. Und so ein Rollbrett, das hat ja keinen Motor, es muss bewegt werden, da hat man sich ins Zeug zu legen, sonst tut sich nichts! Den positiven Effekt gibt es dann umsonst dazu, denn Koordination, Geschicklichkeit, Kraft und Gleichgewichtssinn verbessern sich so ganz automatisch.

Nein, Rollbretter sind kein Skateboardersatz

So ein Rollbrett erinnert natürlich sofort an ein Skateboard, unterscheidet sich davon aber doch in vielerlei Hinsicht. Rollbretter sind breitflächig. Es wird darauf im Sitzen oder Liegen gefahren und nicht im Stehen. Sie sind auch nicht dafür ausgelegt, eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Das wäre bei kleinen Kindern zu gefährlich und ist auch nicht nötig, denn mit einem Rollbrett sollen keine akrobatische Kunststücke vollbracht werden, für die Schwung nötig ist. Sie sollen auch nicht als Fortbewegungsmittel dienen, etwa für den Weg in die Schule.

Rollbretter sind eben vor allem auch für die Kleineren gedacht, die unter Aufsicht ihre Freude daran haben sollen. Da spielt die Fantasie noch eine wichtigere Rolle als Geschwindigkeit, weil sie bestimmt, was für ein Fahrzeug das Rollbrett während des Spiels gerade darstellt. Da können auch Seile zum Ziehen und Paddel zum Abstoßen (auch in unserem Sortiment) mit eingebracht werden.

Wenn mehrere Rollbretter im Spiel sind

Nicht selten versinkt ein Kind schon glücklich in der eigenen Abenteuerwelt, wenn es nur auf einem Rollbrett sitzt. Denn das kann ihm schon reichen, drauflos zu träumen und sich vorzustellen, zum Beispiel ein Raumschiff durchs All zu lenken. In dem Fall braucht es gar keine Mitspieler. Aber gerade Rollbretter sind sehr gut dafür geeignet, dass Kinder miteinander spielen. Schieben, ziehen, um die Wette fahren - das ist nur der Anfang. Viele Ballspiele können durchaus auch mit Rollbrettern gespielt werden. Es gibt aber auch eigens für Rollbretter konzipierte Spiele. Da werden natürlich auch mehrere Bretter benötigt. Deswegen werden Rollbretter bei uns auch im Set angeboten.

Hier nur ein paar Anregungen

  • Ballspiele wie Hockey, Fuß- und Handball lassen sich auch mit Rollbrettern spielen (vorzugsweise auf Hallenboden im Sportunterricht)
  • Wettbewerbe zwischen Gruppen mit Parcours oder Slalomstrecken (selber fahren, ziehen oder schieben)
  • um die Wette rückwärts fahren auf Zurufe des eigenen Teams
  • um die Wette Bälle einsammeln und zum Sammelpunkt fahren
  • wer kann sich am weitesten von der Wand abstoßen?

Sicherheit geht vor - dann macht es noch mehr Spaß

Sehr wichtig ist es, sich beim Spielen unbedingt an ein paar Regeln zu halten. Räder bergen leider das Risiko, dass sich lange Haare und lose Kleidungsstücke darin verwickeln können. Also sollten Haare zusammengebunden und Schals etc. vorher abgelegt oder ausgezogen werden. Damit sie sich nicht die Finger klemmen, müssen die Kinder lernen, sich an den richtigen Stellen am Brett festzuhalten. Grundsätzlich sollten immer Aufsichtspersonen dabei sein, wenn kleinere Kinder mit Rollbrettern spielen. Das, was Spaß macht, ist auch das, wovon Gefahr ausgeht: Die Rollen. Es ist wie mit dem berüchtigten achtlos herum liegenden Rollschuh, auf den Papa tritt und sich ein Bein bricht. Deshalb gehören Rollbretter nach dem Spiel weggeräumt. Auch zu beachten ist, dass Rollbretter schnell ihr Eigenleben entwickeln und ein Gefälle herunter rollen oder bei einem Schubs anderen in die Beine oder auf die Straße schießen können.

Aus der Schwäche eine Stärke machen

Kluge Köpfe haben sich ausgedacht, dass Kinder für Rollbretter einen Führerschein machen können. Es soll keine lästige Pflicht sein, sondern die Kinder stolz machen. Wenn sie eine Urkunde bekommen, fühlen sie sich ein bisschen erwachsen, und das motiviert sie. Auf Mahnungen hingegen reagieren Kinder leider oft - nun ja, eben wie Kinder: hören nur mit einem Ohr hin, nicken brav und haben bei nächster Gelegenheit alles wieder vergessen. Ein Führerschein aber ist was Tolles, vielleicht der erste kleine Appell an ihre Mündigkeit. Er sagt aus, dass sie groß genug sind aufzupassen, und dass sie das auch können. Der Führerschein beweist es ja!

Zum Schluss noch ein Tipp zum Schmunzeln

Muss man einmal etwas Schweres durch die Wohnung oder zum Auto transportieren, kann so ein Rollbrett ein wahrer Segen sein. Den Kindern Rollbretter zu spendieren, kann sich also auch für die Großen lohnen. Denn: Etwas mit Rollen im Haus ist mitunter die beste Vorsorge gegen einen Bandscheibenvorfall...