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Kind hammert mit Hammer Nägel in Holz

Jedem Erwachsenen dürfte folgender Spruch geläufig sein: „Das Hobby zum Beruf machen“. Tatsächlich streben viele Menschen danach. Und warum? Weil es eine ideale Verbindung ist. Das, was man sowieso tun muss, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, mit etwas kombinieren, das man aus privater Leidenschaft gerne tut. Nur wenigen ist es jedoch wirklich vergönnt, ihr Hobby zum Beruf zu machen. ...weiterlesen "Hobbies und Lernen – das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden"

Europaweit gibt es Millionen funktionaler Analphabeten im Jugend- und Erwachsenenalter. Mit diesem Satz beginnt ein Tagespiegelartikel von 2012. Die Zahl in Deutschland lebender Kinder, die nicht oder nicht über ausreichende muttersprachliche Kompetenzen verfügen, ist insbesondere durch den Zuzug von Flüchtlingen seit 2015 drastisch gestiegen. Der Erwerb des Deutschen als Muttersprache ist aber die beste Grundlage für einen erfolgreichen Bildungsweg. Wie werden also Kinder zu Muttersprachlern? Auf welchen Grundlagen kann eine frühkindliche Sprachförderung aufbauen? Und was sind die wichtigsten Förderansätze dafür?

...weiterlesen "Warum frühkindliche Sprachförderung?"

Für viele Lehrkräfte in Deutschland sieht der Schulalltag noch so aus: Grüne Wandtafeln und Kreide als Standardausrüstung im Klassenzimmer, Overhead-Projektoren und ein staubiger Computerraum. Nicht nur dass die Technik in deutschen Schulen veraltet ist, auch der Einzug der Digitalisierung in das Leben der Menschen findet in der Schule kaum eine praktische, wenn auch schon theoretische Reflexion. ...weiterlesen "Das digitale Klassenzimmer"

Bilder ersetzen Wörter. Bilder sind universelle Hilfsmittel. Je nach Inhalt und Kontext können sie beides: eindeutig und vieldeutig sein, Bedeutung auf den Punkt bringen und Raum für Assiziationen und Gefühle öffnen. Bilder, Bildkarten und Bildkarten-Sets bieten bewährte methodische Optionen in der Sprachvermittlung, in therapeutischen Situationen oder in der Seniorenarbeit. Sie können dabei spielerisch eingesetzt werden, beispielsweise als Memory-Spiel mit doppelt vorhandenen Motiven.
...weiterlesen "Bildkarten – das Multitalent in Pädagogik und Therapie"

Nicht wenige Kinder stehen den Zahlen von Anfang an unentschlossen bis feindlich gegenüber. Ich gehörte früher selbst zu denjenigen Schülern, für die sich trotz Fleiß und großen Willens Mathematik nie wie selbstverständlich erschließen wollte. Durch auswendig Lernen (und der Nachhilfe meiner Großmutter, die als Mathelehrerin „einen Ruf zu verlieren hatte“) pufferte ich schließlich manchen Notenabfall ab, richtig gut jedoch wurde ich nie im Umgang mit den Zahlen.

...weiterlesen "In Mathematik helfen – aber wie?"

Weit über drei Viertel des in Deutschland verkauften Spielzeugs wird in China und südostasiatischen Niedriglohnländern produziert. Egal ob Kuscheltier, Bausteine oder Puppe, die Herstellung erfolgt unter ausbeuterischer Produktion in der Arbeitsrechte und Umweltaspekte wenig Beachtung finden. Fair gehandelte Spielwaren sind ein Nischenprodukt. Die einheitliche Kennzeichnung von schadstoffreiem als auch nachhaltigem Spielzeug wird dem Verbraucher nicht geboten. ...weiterlesen "Nachhaltiges Spielzeug in Produktion und Handel"

Musikalische Früherziehung ist kein Musikunterricht. Beim ersten Experimentieren mit Klängen, Rhythmen und Instrumenten gibt es kein richtiges oder falsches Spielen. Nicht die Beherrschung eines Instruments ist das Ziel, auch wenn das freie Ausprobieren später zu der ersten Wahl eines Instruments führen kann. Lars Oberhaus, Professor für Musikpädagogik an der Universität Oldenburg, warnt dementsprechend davor, das "zu früh zu viel gewollt wird". ...weiterlesen "Musikalische Früherziehung"

Worin besteht Dyskalkulie d.h. Rechenschwäche bei Kindern im Kern? Allgemein kann von einem fehlenden Verständnis für Zahlen und Mengen ausgegangen werden. Konkret bedeutet das: rechenschwache Kinder missverstehen Zahlen dauerhaft als eine Reihe von Symbolen, die keinen Bezug zu Mengen haben. Sie lernen nur, die Zahl-Symbole mit Hilfe von Fingern oder anderen Hilfsmitteln abzuzählen. Der Schritt zur Mengenvorstellung und insbesondere zum Verständnis des Dezimalsystems dagegen gelingt ihnen deshalb nicht. Sie bleiben beim schlichten Abzählen. Und da jedes Kind so den Umgang mit Zahlen beginnt, fällt Dyskalkulie dementsprechend in den ersten Schuljahren auch oft nicht auf.
...weiterlesen "Was ist eigentlich Dyskalkulie?"

Gastbeitrag von Frank Steinkopf, Autor des Buchs "Schritt für Schritt MIT LINKS ins Glück"

Linkshänder denken beziehungsreicher und ganzheitlicher. Sie nehmen viele Eindrücke gleichzeitig auf. Ein Linkshänder verfügt häufig über ein sehr ausgeprägtes räumliches und perspektivisches Vorstellungsvermögen, ist nicht selten musikalisch und phantasievoll – und da Kreativität in vielerlei Hinsicht beflügelt, kann es nicht erstaunen, dass viele Persönlichkeiten und berühmte kreative Menschen Linkshänder sind oder waren.
...weiterlesen "Entdecken Sie den Linkshänder in sich!"

Als einfachste Definition, was wir bei Lebewesen „Sinne“ nennen, lässt sich wohl „die Fähigkeit, Reize wahrzunehmen“ angeben. Ein Physiker würde beim Menschen nur drei Reizquellen unterscheiden: chemische, mechanische und Licht-Reize. Während Vögel sich am Erdmagnetfeld orientieren können und manche Fische ihre Fortbewegung auf elektrische Felder im Wasser ausrichten, kann der Mensch magnetische oder elektrische Reize nur indirekt wahrnehmen.
Geht man aber von den Sinnesorganen aus, hat der Mensch durchaus mehr als drei Sinne. ...weiterlesen "Die Bedeutung der Sinne für die Lernentwicklung"