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Jonglieren & Akrobatik

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Jonglieren ist nicht nur etwas für die ganz Jungen. Freude an der Bewegung und am Erfolgserlebnis kann jeder empfinden. Und Erwachsene viel mehr als Kinder wissen zu schätzen, wenn beim Fokussieren auf eine Tätigkeit alles andere in den Hintergrund rückt. Der hohe Konzentrationsgrad, den das Jonglieren erfordert, lässt keine Gedanken an Alltagssorgen mehr zu. Diese stressmindernde Wirkung ist aber nur ein Aspekt von vielen, die es so empfehlenswert machen, sich aus den unterschiedlichen Jongliermaterialien unseres Sortiments etwas herauszusuchen, was einem persönlich liegt. Etwas, womit sich klein anfangen lässt, um dann die antrainierten Fähigkeiten Schritt für Schritt weiter ausbauen. Jonglieren ist eine ganz großartige Möglichkeit, verschiedenste körperliche und geistige Fähigkeiten zu trainieren.... ▶ zum Ratgeber Jongliermaterial

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Handelt es sich bei Akrobatik und Jonglage um Sport?

Akrobatik und Jonglage sind für die einen einfach nur eine Form von Spaß, finden aber auch in der Pädagogik Einsatz. Die Herangehensweise kann sich sehr voneinander unterscheiden: Manche probieren nur ein bisschen herum, andere trainieren mit großem Ehrgeiz, was mitunter zu absoluten Topleistungen führt.

Wenn man einmal darüber nachdenkt, stellt man fest, dass die Abgrenzung zum Sport fast nicht möglich ist, auch nicht durch die These, bei Sport handle es sich per Definition um Wettbewerb. Im Fitnessstudio, beim Joggen oder Schwimmen ist das Anliegen der meisten Menschen nicht, andere zu übertrumpfen, sondern dem Körper etwas Gutes zu tun. Trotzdem wird diese Art der Bewegung ganz selbstverständlich als Sport begriffen. Auch dass es in den Zirkusdisziplinen kein Regelwerk gibt und sie frei nach Einfallsreichtum ergänzt werden können, kann nicht ausschlaggebend sein. Dagegen spricht erneut der Vergleich mit dem Gesundheits- und Fitnesssport, wo mit großer Kreativität immer neue Methoden erfunden werden und wo oft genug auch Regeln keine Rolle spielen.

Das trennende Element ist wohl, dass Sport und die Zirkusdisziplinen unterschiedlichen Ursprungs sind und eine genau entgegengesetzte Entwicklung vollzogen haben: Akrobatik und Jonglage entstanden mit dem Ziel der Unterhaltung, entwickelten aber mit der Zeit ein Leistungsniveau, das dem im Spitzensport nicht im Geringsten nachsteht. Die heutigen Sportdisziplinen hingegen entstanden aus dem Wettkampf, und nicht wenige unter ihnen wurden zu einer hochlukrativen Form der Massenunterhaltung.

Sportakrobatik und die Rhythmische Sportgymnastik stellen schließlich die Schnittmenge zwischen beiden Bereichen dar. Sie sind kaum voneinander zu trennen. In der Rhythmische Sportgymnastik werden Keulen, Reifen, Seile, Bänder und Bälle verwendet, alles in allem auf leicht andere Weise als beim Jonglieren aber mit der gleichen schier unglaublichen Präzision.

Jongliermaterialien im Sportunterricht

Es ergibt also viel Sinn, Zirkusdisziplinen auf realistischem Niveau in den Sportunterricht einzubringen. Dass hier nicht der Wettbewerb im Mittelpunkt steht, kann besonders solche Kinder motivieren, die sich ungerne mit anderen messen.

Schülerinnen und Schüler, die ansonsten als unsportlich gelten, können großes Talent zum Jonglieren besitzen. Vielleicht liegen diesen das Rennen und große Anstrengungen nicht, dafür aber sind sie im Bereich Körperkoordination und Präzision sehr günstig veranlagt. Diese Fähigkeiten spielen im Sport eine große Rolle und sollten auch bewertet werden.

Ebenfalls jenen, die über kein übermäßiges Talent verfügen, können die Zirkuskünste Freude bereiten, denn wer sich darin übt, kann tolle Erfolgserlebnisse einfahren, die wiederum zum Dranbleiben und Weitermachen motivieren. Mit zwei Bällen geht es los, der Schritt zum dritten Ball ist gar nicht so schwer, wie viele denken. Keulen sind schon etwas für Fortgeschrittene, aber wie das mit Kindern so ist: Wenn sie gleich mit etwas Schwerem beginnen, nehmen sie diese Hürde manchmal leichter, als man denkt!

Jongliertücher werden gerne als Vorübung verwendet, denn sie fliegen träger durch die Luft und müssen weniger präzise gehandhabt werden.

Das klassische Jonglieren liegt mit Sicherheit auch nicht jedem. Zum Glück gibt es noch andere Möglichkeiten: Bei Diabolos, Devil-/Flowersticks, Balanciertellern und Footbags (siehe nächster Abschnitt) geht es nicht darum, mehrere Gegenstände in der Luft zu halten, und doch kann man mit ihnen anspruchsvoll üben und spielen.

Jongliermaterial ist vielseitig

Qualitativ hochwertiges Jongliermaterial ist so robust und langlebig, dass es ausgiebig in Projekten, im Sportunterricht, auf Kinder- und Straßenfesten, zum Kindergeburtstag oder einfach zu Hause in der Freizeit eingesetzt werden kann. Die üblichen Jongliermaterialien sind handlich, gut zu verstauen und zu transportieren. Man kann selbst ein ganzes Jonglage-Set fast überall dahin mitnehmen, wo das Jonglieren als Beitrag zur allgemeinen Stimmung möglich ist (Versuchen Sie das einmal mit einem Trampolin! Wobei ein Trampolin auch ein ganz tolles Sportgerät ist...). Jongliermaterialien können darüber hinaus ein tolles Geschenk oder Mitbringsel sein.

Unser Sortiment enthält die Klassiker unter den Artistik- und Jongliermaterialien:

  • Jonglierbälle bzw. Footbags: kleine mit Sand gefüllte Säckchen. Mehrere fürs Jonglieren. Einzelne zum Inderlufthalten ohne Einsatz der Hände.
  • Jonglierringe, verschiedenfarbig
  • Jongliertücher, verschiedenfarbig und in verschiedenen Größen
  • Diabolo: eine Rolle, die auf einer Schnur läuft. Diese wird mit zwei Handstäben geführt und sorgt für die Drehung und somit die Stabilität der Rolle, die durch die Luft geschleudert werden kann.
  • Balancierteller: ein Teller wird mit einem Stab zum Rotieren gebracht und stürzt ab, sobald die Drehung zu sehr nachlässt.
  • Devil- und Flowersticks: ein Stab muss mithilfe zweier anderer Stäbe senkrecht in der Luft gehalten werden (Einklemmen ist nicht erlaubt).
  • Zubehör und Jonglier-Sets

Reichlich Vorteile und günstige Effekte

Speziell das Jonglieren trainiert die Auge-/Hand-, sowie Rechts-/Links-Koordination, Reaktionsschnelligkeit, Balanceempfinden, Konzentrationsfähigkeit und Vorstellungsvermögen, Rhythmus, Timing, Geschicklichkeit, Präzision. Körperbeherrschung und -wahrnehmung. Auch Ausdauer und Wille kommen zum Einsatz, denn manche Abläufe müssen so lange eingeübt werden, bis man nicht mehr nachdenkt. Die tolle Belohnung daraufhin sind viele kleine und große Erfolgserlebnisse. Großartig, wenn man sich durch Hartnäckigkeit etwas angeeignet hat und vorführen kann, was nicht jeder beherrscht.

Einsatz in der Zirkuspädagogik

Die oben aufgeführten Jongliermaterialien können nicht nur in der Freizeit oder im Sportunterricht verwendet werden. Alle diese Gerätschaften kommen auch in der Zirkuspädagogik zum Einsatz, die sich durchaus nicht nur an Kinder und Jugendliche richtet. Warum sich die Zirkusdisziplinen so gut für die pädagogische Arbeit eignen, liegt auf der Hand. Die Vielfältigkeit ist ein wichtiger Faktor, um junge (und alte!) Menschen mit verschiedenen Charakteren und Veranlagungen ansprechen und mitnehmen zu können. Generell ist es oft pädagogisch vorteilhaft, wenn der Körper zum Einsatz kommt. Dann ist es gut, wenn auch ein wirklicher Anlass zur Bewegung besteht und man nicht das Gefühl hat, sich aus Selbstzweck bewegen zu müssen. Verschiedene Elemente werden miteinander verknüpft. In andere Rollen schlüpfen, Grenzen überwinden: Persönlichkeitsentwicklung, Stärkung des Selbstvertrauens, Körperempfinden und wechselseitige Toleranz in einer Gemeinschaft stehen bei der Zirkuspädagogik im Vordergrund. In der Gruppenarbeit können sich alle als ganze Person mit einem besonderen Talent einbringen. Wenn die Mühe dann noch zu Freude und Erfolgserlebnissen führt, ist das doch ein wundervolles Ergebnis!