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Hüpfsack

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Ist die Beliebtheit des Sackhüpfens vielleicht nur Nostalgie? Wenn wir Erwachsene an Hüpfsäcke denken, kommen Erinnerungen an die eigene Kindheit hoch. Der Hüpfsack wurde auf Kinderpartys und im frühen Sportunterricht standardmäßig hervor geholt - vorausgesetzt, das Wetter ließ es zu oder die Wohnung war groß genug. Nein, es geht hier nicht nur um Nostalgie, es gibt schon noch andere Gründe, warum der Hüpfsack nicht in Vergessenheit gerät. Das Sackhüpfen hat nämlich auch immer allen Spaß gemacht. Und was Sie wahrscheinlich nicht wussten: Nicht nur auf Geburtstagsfesten sondern sogar bei den Olympischen Spielen wurde schon im Hüpfsack um die Wette gehüpft. Doch, wirklich.... ▶ zum Ratgeber Hüpfsack

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Der Hüpfsack: wenigstens EIN Mal olympisch

Nun, das mit Olympia ist so eine Geschichte: Bei den Olympischen Spielen von 1904 in St. Louis war das Sackhüpfen nicht der einzige kuriose Wettbewerb. Man maß sich auch im Seilziehen, Tonnenspringen und noch ganz anderen sogenannten Sportarten. Die in der Moderne wieder aufgenommenen Olympischen Spiele fanden seinerzeit bei weitem noch nicht die Beachtung wie heute, und es sollte noch Jahrzehnte dauern, bis man sich fest auf die olympischen Disziplinen einigte.

Geblieben ist der Spaß

Vom olympischen Gedanken übrig ist bei der Benutzung des Hüpfsacks sportliches Mit- und Gegeneinander. Kinder steigen ja meistens für eine von zwei oder mehreren gegeneinander antretenden Mannschaften in den Hüpfsack. Der Teamgeist kommt da zur Geltung, was bei allen Mannschaftssportarten ein wichtiger Aspekt ist. Und auch wenn eine kurzzeitige Konkurrenzsituation entsteht: Es sind wohl noch nicht viele Kinderfeste geplatzt, weil die Kleinen durch das Sackhüpfen einander Spinnefeind geworden wären...

Der Hüpfsack an sich

Viele der heute Erwachsenen haben seinerzeit noch Kartoffelsäcke zum Sackhüpfen benutzt. Die waren früher auch noch weiter verbreitet und leichter aufzutreiben als heute. Sie besaßen außerdem Nachteile. Zum einen hatten sich einmal Kartoffeln vom Acker darin befunden - also befand sich meistens auch bei der sportlichen Zweckentfremdung noch ein wenig Dreck darin. Sie hatten auch keine Griffe, und Kinder konnten sich schmerzhaft die Fingernägel umknicken, wenn sich sich in die Jute hinein krallten. Die Hüpfsäcke, die man heute kaufen kann, werden extra und nur für diese Verwendung hergestellt, was natürlich qualitative Vorteile mit sich bringt. Hier die Aspekte, auf die zu achten sind:

  • Das Material sollte natürlich strapazierfähig sein. So ein Hüpfsack muss ja einiges über sich ergehen lassen.
  • Manche Hüpfsäcke haben Griffe. Die sollten natürlich auch reißfest sein, sonst hat man nicht lange etwas davon.
  • Es gibt unterschiedliche Größen. Ein wichtiger Vorteil gegenüber Kartoffelsäcken! Denn die Kinder sind ja auch unterschiedlich groß.
  • Und dann gibt es Hüpfsäcke in verschiedenen Farben für diejenigen, die es bunt mögen, und aus naturfarbener Jute für solche, die den klassischen Stil vorziehen.

In einem Hüpfsack steckt mehr als gedacht

Den Hüpfsack als Sportgerät zu bezeichnen, wäre wohl zu dick aufgetragen. Aber Hüpfen ist nichtsdestotrotz eine sehr gute körperliche Übung. Es verbessert die Sprungkraft, baut also Muskeln auf, und speziell beim Sackhüpfen spielt außerdem das Gleichgewicht eine große Rolle. Bei Kindern entstehen Trainingseffekte schon bei viel weniger Anwendungen als im Alter. Also sollte man das Sackhüpfen, auch wenn es als reines Spiel betrieben wird, nicht einfach so abtun.

Unser Sortiment enthält einige Sportspiele, oder eher die dazu benötigten Geräte, die die gesunde körperliche Entwicklung von Kindern sehr umfangreich fördern. Zum Beispiel zeichnen sich in dieser Hinsicht Spielgeräte aus, bei denen das Balancieren im Mittelpunkt steht (Balance und Gleichgewicht). Aber das - Effizienz und Vielseitigkeit - kann nicht und soll auch gar nicht auf alle unsere Sportspielprodukte zutreffen, denn sonst käme der Aspekt des Spielens doch irgendwann zwangsläufig zu kurz. Statt unbedingt das eine Gerät oder die eine Sportart finden zu wollen, sollte man zu erreichen versuchen, dass Kinder sich ganz allgemein viel bewegen. Bei (den meisten) Kindern funktioniert es nicht, ihnen eine perfekte Übungsreihe auf den Leib zu schreiben, nach welcher sie dann Tag für Tag diszipliniert trainieren. Am besten fördern Erwachsene die Bewegung der Kinder, indem sie durch Spaß und Vielseitigkeit für Motivation sorgen. Heraus kommt eine Art Patchwork-Training: von diesem etwas und von jenem etwas. Die Vielseitigkeit ist das Gute dabei, ganz ähnlich wie bei der Ernährung! Das ist gesund und wegen der Abwechslung mit viel mehr Freude verbunden als immer nur das selbe. Innerhalb der bestehenden Möglichkeiten stellt der Hüpfsack dann eine schöne Option unter mehreren dar, die alle immer wieder einmal zum Zuge kommen sollten.

Wenn das Sackhüpfen eines der Standardspiele ist, die in Kita und auch zuhause, nicht nur auf Geburtstagen, oft gespielt werden, dann hat das in Verbindung und im Wechsel mit anderen Bewegungsspielen auch tatsächlich einen positiven Einfluss. Da wird ein Hüpfsack dann definitiv zu einem Spielgerät, das nicht nur beliebt sondern auch effektiv ist.