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Lesen & Schreiben lernen


Das Lesen und das Schreiben gehören zu den beiden grundlegenden Fähigkeiten, die wir in unserer modernen Gesellschaft beherrschen müssen. Nur wenn man diese beiden Fähigkeiten vollständig beherrscht, kann man in Deutschland bestehen. Nur mit diesen beiden Fähigkeiten können Schüler den fortlaufenden Unterricht in der Schule bestehen, können Aufgaben verstanden und umgesetzt werden und nötige Prüfungen abgeschlossen werden. Mit der Beherrschung von Lesen und Schreiben wird der Einstieg und das Bestehen im Berufsleben erleichtert und wichtige Behördengänge ausgeführt werden. In diesem Sinne ist es auch wichtig, dass im Unterrichtsbereich Deutsch als Fremdsprache das Lesen und Schreiben der deutschen Sprache intensiv gefördert wird. ▶ hier weiterlesen..

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Lesen und Schreiben Lernen


Lesen und Schreiben in der Antike


Seit der Einführung erster Schriften vor tausenden von Jahren gehört das Schreiben zu einer Kernkompetenz, die denjenigen, die das Schreiben beherrschen neue Türen und Wege eröffnet haben. Mit dem Schreiben konnten wichtige Nachrichten ohne direkten Kontakt vermittelt und ausgetauscht werden. Weiterhin ermöglichte es die Dokumentation wichtiger, administrativer Informationen, wie etwa Lagerbestände von Nahrung. Außerdem wurde mit dem Beginn des Schreibens auch der Handel Warengütern wesentlich einfacher und effizienter, indem zum Beispiel Handelsverträge auf sogenannten Rollsiegeln in Keilschrift niedergeschrieben worden sind. Darüber hinaus begann man nun auch Geschichten, die bisher nur mündlich weitergetragen worden sind aufzuschreiben. Geschichten, wie das Gilgamesch-Epos, die Ilias oder die zahlreichen Fabeln der griechischen Antike wären heute verloren, hätte man sie nicht schriftlich überliefert. Das Schreiben beförderte auch den Austausch religiöser Ideen. Seien es die einzelnen Bücher der Tora oder die Schriften der hinduistischen Veden – nur durch das Niederschreiben konnten diese einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden.
Parallel zum Schreiben entwickelte sich selbstverständlich auch das Bedürfnis, die festgehaltenen Schriftzeichen zu entziffern, um so die Inhalte der Texte zu verstehen und diese zu verarbeiten und gegebenenfalls weiterzuverbreiten. Mit der Einführung der Schrift und damit auch dem Lesen und Schreiben wurden Schulen eingerichtet, sodass berechtigte Schüler das Lesen und Schreiben lernen konnten. Gerade in der griechischen Antike galt die Fähigkeit, Texte schreiben und Lesen zu können als hohe Form der Kunst und war (zumindest in den höheren Schichten) hoch angesehen.

Lesen und Schreiben im Mittelalter


In Deutschland wurden das Lesen und Schreiben anfangs nur vereinzelt in einigen wenigen Klöstern praktiziert, doch es ist Karl dem Großen zu verdanken, dass dieses auch hierzulande großflächig gelehrt worden ist. Noch im Mittelalter und bis zum Beginn der Neuzeit war das Lesen und Schreiben nur einer gewissen Elite vorbehalten.

Lesen und Schreiben in der Neuzeit


Erst unter Friedrich dem Großen wurde im 18. Jahrhundert in Preußen eine umfassende Schulreform eingeführt und damit auch das Lesen und Schreiben einer breiteren Masse an Kindern zugänglich gemacht. In der Folge wurden das Lesen und Schreiben ein fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft und es war nun nicht mehr nur eine kleine Menge, die dieses beherrschten. Es wurde nun selbstverständlich, dass man Lesen und Schreiben kann. Nur so konnten die zahlreichen Gedichte, Erzählungen und Romane, deren Veröffentlichungen in der Folgezeit quasi explodierten. Nur wer Lesen und Schreiben konnte, war in der Lage, über die neueste Veröffentlichung von Goethe, Kleist, Fontane etc. in den Cafés und Salons mitreden. Wer Lesen und Schreiben konnte, war in der Lage, einen guten Beruf zu erlernen oder eventuell die Universität zu besuchen. Natürlich waren auch hier das Lesen und Schreiben noch nicht vollständig in allen Gesellschaftsschichten verbreitet.

Lesen und Schreiben in der Moderne


Dies kam erst vollständig im 20. Jahrhundert in Deutschland. Heutzutage darf und muss jedes Kind ab sechs Jahren die Grundschule aufsuchen. Denn gerade heutzutage ist das Lesen und Schreiben wichtiger als je zuvor. Das Lesen ist nicht nur relevant, um die Textaufgaben im Unterricht oder Bücher zu lesen. Texte begegnen Kindern schon von klein auf an. Ob auf dem Weg zum Kindergarten oder in der Wohnung: Werbetexte, Texte in Zeitungen oder auf Verpackungen. Überall haben es Kinder mit Schrift zu tun und überall würden sie auf Hindernisse stoßen, sollten sie diese Texte nicht lesen können. Gerade in Bezug auf die heutigen Technologien, wie Spielekonsolen, Smartphones und dem Internet ist es von großer Bedeutung, dass Kinder zeitig das Lesen lernen. Ebenso wichtig ist es demgegenüber auch, dass Kinder schon frühzeitig das Schreiben lernen. Das Halten des Stiftes und das Zeichnen der Schriftzeichen fördern die graphomotorischen Prozesse im Gehirn. Außerdem wird das Schreiben im Alltag benötigt, um zum einen die Aufgaben im Schulunterricht erfolgreich lösen zu können. Zum anderen können so kleinere und größere Texte (Briefe, Einkaufszettel etc.) geschrieben werden, um so Informationen mit Anderen auszutauschen. Doch nicht nur das händische Schreiben ist heutzutage von großer Relevanz. Auch das Schreiben an digitalen Geräten will und muss gelernt sein.

Hilfsmittel zum Lesen und Schreiben lernen


Bei SpielundLern finden Sie zahlreiche Hilfsmittel, um Ihren Kindern das Erlernen Lesen und Schreiben zu erleichtern. Zur Vorbereitung auf die Grundschule bieten sich zum Beispiel die Kamishibai Bildkartensets für das Erzähltheater an. Für etwas fortgeschrittene Schüler eignen sich Hilfsmittel, wie 100 Schachtelwörter an, bei denen Kinder mithilfe von Bild- und Buchstabenkarten lernen können, ihre ersten Wörter zu legen. Gelingt es, erste Wörter sinnvoll zu legen, können diese zum Beispiel per Hand nachgeschrieben werden.