Springe zum Inhalt

Homeschooling in der Corona-Krise

Deutschland steht Kopf. Die Corona-Krise hat viele Familien und Haushalte getroffen. Besonders Familien mit Kita- oder Schulkindern mussten sich neu organisieren. Denn Bundesweit haben Kitas und Schulen geschlossen. Wie lange das noch so bleibt, ist bisher schwer abzusehen. Wo immer es möglich ist, wechselten viele ins Homeoffice. Doch das ist nicht das einzige.

Strenge Maßnahmen durch Corona

Um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu vermeiden hat die Bundesregierung strenge Auflagen erlassen. Regelmäßig finden Treffen und Austausch der Vertreter von Bund und Länder statt, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Corona-Viren wurden erstmalig in den 1960er Jahren identifiziert. Das neue Virus wird entweder als COVID-19 bezeichnet oder SARS-CoV-2. Die erste Bezeichnung steht für Corona Virus Disease 2019. SARS wird als Akronym für Schweres Akutes Atemwegssyndrom verwendet.

Da es über Tröpfcheninfektionen verbreitet wird, gilt derzeit ein Mindestabstand von 1,50m. Wichtig um die Verbreitung zu vermeiden sind eine gute Handhygiene mit regelmäßigem Händewaschen sowie das Husten und Niesen in die Armbeuge. Des Weiteren sind soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Homeschooling durch Corona unabdingbar

Bundesweit haben Kitas und Schulen geschlossen. Für Eltern in systemrelevanten Berufen wurden Notbetreuungen organisiert. Doch was ist wenn man gerade nicht zu diesem speziellen Personenkreis gehört? Dann ist Heimunterricht – auch Homeschooling genannt - oft der einzige Weg, um den Schülern in dieser Zeit etwas Wissen zu vermitteln. Normalerweise ist das Unterrichten zu Hause in Deutschland nicht erlaubt. Dennoch besteht weiterhin die Schulpflicht, auch wenn die Schulen geschlossen sind. Viele Schüler erhalten per E-Mail Aufgaben von ihren Lehrern. Andere laden sie sich selbst vom Schulserver herunter. Eine gute Lernsoftware kann dabei ein gutes Hilfsmittel sein. Viele Eltern stehen vor einer großen Herausforderung alles gut zu organisieren. Für Kindergartenkinder können Vorschulblöcke verwendet werden. Hierbei sind die Aufgaben vielfältig und Mama und Papa haben mal ein paar Minuten Ruhe um ihren Aufgaben nachgehen zu können.

Klare Strukturen bilden den Rahmen

Wichtig ist es, den Tag gut zu strukturieren. Sind die Abläufe am Tag klar geregelt, gibt es Kindern Sicherheit und Halt. Zudem hilft es Stress zu reduzieren. Eine Betreuung der Kinder durch die Großeltern soll vermieden werden, da diese zur besonders gefährdeten Personengruppe zählen. Eltern sollten besonders jetzt für ihr Kind da sein. Auch die Kinder können durch diese Ausnahme-Situation verunsichert sein. Was Kindern hilft, ist eine vertraute Person, feste Zeiten zum Essen und Schlafen, Zuverlässigkeit der Eltern, bestimmte Gewohnheiten beizubehalten, körperliche Betätigung sowie Zeit zum Spielen und Entspannen. Kinder nehmen ganz genau wahr, wie ihr Umfeld mit der aktuellen Situation umgeht. Haben Kinder Fragen, sollten diese offen und ehrlich von den Erwachsenen beantwortet werden.

Anzeige aus dem SpielundLern Shop

Die richtige Lernatmosphäre schaffen

Bevor es mit dem Heimunterricht losgeht ist es wichtig zu Beginn eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Am besten gelingt dies mit einer guten Struktur. Sowohl der Tag als auch die Woche sollte gut durchgeplant sein. Vorzugsweise wird sich dabei am bestehenden Stundenplan orientiert. So geht kein Fach verloren. Eine andere Möglichkeit besteht darin, mit dem unbeliebtesten Fach anzufangen. Dann ist das schwierigste schon einmal geschafft. Auch sollte zwischendurch immer mal wieder ein Wechsel der Fächer, die bearbeitet werden, stattfinden. Als guter Richtwert hat sich eine ca. 20-minütige Lernphase gefolgt von einer 5-minütigen Pause bewährt. 20 Minuten umfasst zudem genau die Zeitspanne in der besonders Grundschüler sich gut konzentrieren können. Wichtig ist es natürlich, nicht zu übertreiben. Lieber regelmäßig Aufgaben lösen, damit man im Lernprozess bleibt. Der Arbeitsplatz sollte zudem hell und übersichtlich sein.

Heimunterricht mit Lernsoftware für Schüler

Während ältere Schulkinder ihre Aufgaben größtenteils selbstständig erledigen, stehen Eltern von Grundschülern vor einer höheren Herausforderung. Sie benötigen meist mehr Begleitung und Unterstützung. Dazu kommt die Organisierung der eigenen Arbeit der Eltern. Eine gute Lernsoftware bietet hierbei Unterstützung. Gerade Grundschüler müssen das Lesen erst noch Erlernen. Lesen ist dabei der Grundbaustein auch für die anderen Fächer. Lernsoftware gibt es für einzelne Fächer oder als Gesamtpaket. Dieses beinhaltet dann verschiedene Aufgaben zu grundlegenden Fächern. So erlernen Grundschüler bereits den Umgang mit dem Computer und wie sie eine Software richtig nutzen. Gerade wenn es ums Lernen geht, hilft der spielerische Aufbau. So werden einzelne Aufgaben in Spiele verpackt und das Lernen macht dabei doppelt Spaß. Gute Lernsoftware unterstützt nicht nur die Eltern, sondern auch die Lehrer. So können beispielsweise Übungen zur Rechtschreibung oder gar Diktate durchgeführt werden. Zudem beinhalten sie eine große Vielzahl an Übungen zu verschiedenen Themenbereichen, abgestimmt auf die jeweilige Klassenstufe.

Nutzen von Lernsoftware in der Corona-Krise

Ein wesentlicher Vorteil der Lernsoftware besteht darin, dass Fehler unmittelbar zurückgemeldet werden vom Programm. Somit kann der Schüler diese gleich erkennen und korrigieren. Daher prägen sich Fehler gar nicht erst ein. Ein weiterer Pluspunkt ist die enthaltene Statistik. Sie hilft dem Kind und seinen Eltern, Lernfortschritte zu erkennen, ebenso wie Problembereiche. Somit können gezielt Übungen herausgesucht werden, die dem Kind noch Schwierigkeiten bereiten. Darüber hinaus kann die Lernsoftware immer wieder als Nachschlagewerk dienlich sein. So bietet sie Erklärungen oder Bilder zur Veranschaulichung. Manchmal auch als Animation. Mit Hilfe der Lernsoftware ergibt sich ebenfalls die Chance, bisherige Wissenslücken aufzuholen. Kinder, denen manche Übungen noch nicht klar sind, können verschiedene Aufgaben dazu so lange durchführen und wiederholen, bis sie das Thema verinnerlicht haben. Zudem lässt sie sich dem individuellen Biorhythmus anpassen. Dem Lernen wenn der Schüler am aufnahmefähigsten ist steht demnach nichts im Wege.

Ein weiterer Vorteil der Lernsoftware ist, dass die Aufgaben direkt am Computer bearbeitet werden. Somit sammeln sich nicht unnötig viele Papiere an. Manchmal kennen die Kinder die Lernsoftware bereits aus der Schule. Einige besitzen zudem die Möglichkeit des direkten Austauschs der Aufgaben mit dem Lehrer. Von den meisten Kindern wird der PC eher als ein Spielgerät angesehen. Durch die spielerische Aufbereitung der Themen erhöht die Lernsoftware die Motivation. Häufig wird sie als CD oder DVD angeboten. Heutzutage besitzen bereits viele Haushalte einen Computer. Stimmen die technischen Voraussetzungen, steht der Anschaffung einer guten Lernsoftware nichts im Wege. Erwirbt man eine Download-Version, kann es im Grunde direkt losgehen. Einfach herunterladen und installieren und schon ist die Lernsoftware einsatzbereit.

 

Beitrag von Stefanie Budai

Quellen und weitere Informationen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die Datenschutzbestimmungen habe ich zur Kenntnis genommen.