Spiel des Monats: Die Formen-Fütterung

Farbenfrohe Spielszene in einem Kindergarten mit Kindern, die spielerisch mit Holzspielzeugen interagieren. Im Vordergrund stehen kreative, tierförmige Spielstationen, während eine Erzieherin den Kindern beim Spielen zusieht. Im Hintergrund sind selbstgemalte Bilder an der Wand zu sehen.

Thema: Sortierspaß im Tierreich

Zielgruppe: Kita-Vorschulgruppe (ca. 4 bis 6 Jahre)

Material: Vier große Kartons (als „Tiere“ verkleidet), die jeweils eine große Öffnung im Mund haben: 1. Kreis (z.B. Frosch), 2. Quadrat (z.B. Bär), 3. Dreieck (z.B. Fuchs), 4. Rechteck (z.B. Eule). Viele kleine, bunte geometrische Formen (aus Holz, Plastik oder Pappe) – diese sind das „Futter“.

Die vier „Tier-Kartons“ werden am Ende eines Parcours aufgestellt (oder auf kleine Tische gestellt). Der Parcours selbst besteht aus verschiedenen Hindernissen (z.B. Balancierbalken, Tunnel, Kriechelemente, kleine Hürden). Am Startpunkt liegt ein großer Haufen mit den bunten geometrischen Formen, dem „Tierfutter“.

Das Spiel verbindet Feinmotorik, taktile Wahrnehmung und kognitive Zuordnung mit grobmotorischen Aufgaben:

  1. Die Auswahl: Ein Kind zieht am Startpunkt blind eine Form aus einem Futterbeutel oder dem Haufen (oder wählt bewusst eine aus).
  2. Der Parcours: Das Kind muss die Form sicher durch den Hindernisparcours transportieren (z.B. in der Hand halten, auf dem Handrücken balancieren oder in einem kleinen Löffel).
  3. Die Fütterung: Beim Erreichen der Tiere muss das Kind die Form benennen (Farbe und Form) und sie in den korrekten „Mund“ werfen. Nur der Kreis passt in den Frosch-Mund usw.
  4. Der Rückweg: Das Kind läuft außerhalb des Parcours schnell zurück und schlägt das nächste Kind ab.
  • Taktile Schatzsuche: Die Futterstücke liegen vergraben in einer Kiste mit Sand, Linsen oder Reis. Die Kinder müssen die Formen erst „erfühlen“ und ausgraben.
  • Der Tierlaut: Bevor das Kind die Form in das Tier wirft, muss es das passende Tier nachahmen (z.B. „Quak“, „Brumm“).
  • Formen-Tanz: Während Musik läuft, tanzen die Kinder im Kreis. Wenn die Musik stoppt, ruft der Erzieher eine Form (z.B. „DREIECK!“), und alle Kinder müssen so schnell wie möglich die passende Form in das entsprechende Tier werfen.
  • Wurf-Fütterung: Die Kinder stehen in einem gewissen Abstand zu den Tieren und müssen versuchen, die Form in den richtigen Mund zu werfen (Auge-Hand-Koordination).
  • Farben-Jagd: Es wird nur eine bestimmte Farbe „verfüttert“. Der Erzieher ruft: „Heute füttern wir nur blaue Formen!“
  • Geräusche-Fütterung: Auf den Futterstücken sind kleine Symbole oder Aufkleber. Das Kind muss das passende Geräusch machen, bevor es die Form einwirft.
  • Der Krebsgang: Die Kinder müssen den Parcours im Krebsgang (rückwärts auf Händen und Füßen) bewältigen.
  • Zwillings-Fütterung: Zwei Kinder halten gemeinsam ein großes Futterstück und müssen es zusammen durch den Parcours bringen.
  • Silben-Fütterung: Das Kind muss den Namen der Form (z.B. „KREIS“) in Silben klatschen, bevor es füttert.
  • Reim-Fütterung: Das Kind muss ein Wort nennen, das sich auf die Form reimt (z.B. „Dreieck“ – „Heck“, „Fuchs“ – „Luchs“).

Gefühl: „Welches Tier war am leichtesten zu füttern, welches am schwersten?“

Wahrnehmung: „Wie hat es sich angefühlt, als du die Form blind ertasten musstest?“

Zusammenarbeit: „Hut ab, wie gut ihr als Partner zusammengearbeitet habt!“


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Quellen

Bebilderung und Text: SpielundLern @ SpielundLern mit Unterstützung der KI

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