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AVWS - Verarbeitungs- & Wahrnehmungsstörung


Auditive Verarbeitungsstörung und Wahrnehmungsstörungen (AVWS) werden auch auditive Verarbeitungsstörungen (AVS) genannt. Dabei ist die Weiterverarbeitung gehörter Informationen beeinträchtigt. Diese Höreinschränkung begründet sich nicht auf eine Störung des Hörorgans und auch nicht auf eine verminderte Intelligenz. Die Störungen betreffen die Hörnerven, das bedeutet, dass eine Störung der Hörverarbeitung zwischen dem Innenohr und dem Gehirn vorliegt. Die auditive Verarbeitung und Wahrnehmung von Schallreizen ist in zwei oder mehr auditiven Teilleistungen beeinträchtigt... ▶ hier weiterlesen..

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Folgen der auditiven Verarbeitungsstörung


Die Folgen einer auditiven Verarbeitungsstörung sind eine Beeinträchtigung der auditiven Aufmerksamkeit und des Verstehens gehörter Informationen, verbale Äußerungen werden missverstanden oder die Reaktion auf verbale Anforderungen erfolgt verspätet. Ebenfalls kann die Verortung eines Geräusches erschwert sein und das auditive Gedächtnis, die sogenannte Hörmerkspanne, kann begrenzt sein.

Kinder mit einer auditiven Verarbeitungsstörung und Wahrnehmungsstörung empfinden häufig Geräusche mit einem bestimmten Geräuschpegel als äußerst unangenehm bis unerträglich, und durch die störungsbedingt begrenzte Aufnahme akustischer Signale sind ihre Aufmerksamkeitsspanne und die Konzentration eingeschränkt. Dies führt in Folge zur Abnahme der Motivation, beispielsweise im Unterricht mitzumachen. Eine solche auditive Verarbeitungsstörung kann somit Ausgangspunkt für Lernstörungen sein. Das Gefühl, ausgeschlossen zu sein und von der Umwelt nicht alles Nötige mitzubekommen bringt Versagensängste und ein grundsätzliches Gefühl der fehlenden Teilhabe. Es ist nachvollziehbar und auch oft der Fall, dass Kinder mit einer solchen Beeinträchtigung der auditiven Verarbeitung mit schwachen Schulleistungen und wenigen sozialen Kontakten "bestraft" werden.

Therapieansätze bei der auditiven Verarbeitungsstörung


Die Therapie der auditiven Verarbeitungsstörung und Wahrnehmungsstörung erfolgt anfänglich über das Ausschlussverfahren: Es muss ausgeschlossen werden, dass äußere Hörorgane an der Beeinträchtigung ihren Anteil haben, eine periphäre Hörstörung also nicht in Frage kommt. Anschließend sind Störungen mit ähnlichem Krankheitsbild auszuschließen. Dies sind Lernbehinderungen oder Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitäts-Syndrome und rezeptive Sprachentwicklungsstörungen oder expressive Sprachentwicklungsstörungen, sogenannte Sprachverständnisstörungen oder Dyslalie und Dysgrammatismus. Anschließend müssen professionelle Entwicklungstests angewandt werden.

Die frühe Förderung der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung ist somit ein wichtiges Ziel der Therapie. Gleichzeitig bieten unsere Materialien eine gezielte Auswahl an guter Ratgeberliteratur und Test renommierter Verlage wie der Testzentrale, sodass sich ein Bewusstsein für die Störung entwickelt und Diagnoseverfahren für Fachkräfte gut zugänglich sind.

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