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Depressive Störung


Eine Depression ist eine psychische Störung und gehört zusammen mit der unipolaren Störung und der bipolaren Störung zum Formenkreis der affektiven Störungen. Sie wird in Fachkreisen auch depressive Episode und rezidivierende depressive Störung genannt. Diese seelische Erkrankung ist weit verbreitet. Rund 20% der Menschen durchleiden in ihrem Leben eine Depression... ▶ hier weiterlesen..

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Depression und Ihre Anzeichen


Die depressive Erkrankung zeigt sich anfänglich meist durch eher undeutliche Zeichen: Müdigkeit, Antriebslosigkeit bzw. Apathie, stetige Traurigkeit und Freundlosigkeit, allgemein gedrückte Stimmung und langanhaltende Niedergeschlagenheit, Interesselosigkeit und Verlust an Genussfähigkeit. Dazu kommt eine starke Grübelneigung und Hoffnungslosigkeit. Sie wird häufig auch durch körperliche Symptome angekündigt wie Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche.

Durch kognitive Verhaltenstherapie, die Psychotherapie sowie die psychodynamische Psychotherapie, der Gesprächstherapie in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie wird die Depression durch Analyse schädlicher Denkmuster oder der Annäherung an eventuell traumatische Ereignisse aufgelöst. Unterstützend kann eine medikamentöse Behandllung der Depression in Frage kommen. Lichttherapie, die Bestrahlung mit hellem Licht, wie auch Sporttherapie, die regelmäßige sportliche Betätigung, versprechen bei leichten depressiven Episoden eine Verbesserung der Symptome.

Therapie bei Depression


Eine Depression ist in seiner leichten Form nur schwer sofort zu diagnostizieren. Die Betroffenen suchen meist aufgrund der körperlichen Symptome erstmals einen Arzt auf. Dieser therapiert meist durch gute Tipps oder durch Vitamine eine eventuelle Antriebslosigkeit oder Müdigkeit. Die Diagnose Depression wird meist spät, nach unzähligen Arztbesuchen gestellt, denn anfangs scheinen die Betroffenen "nur" eine stressige Phase zu überstehen, ihr Leidensdruck ist nicht bedenklich hoch. Die Problematik dabei: Eine schleichende Depression kann sich chronifizieren. Es ist schwer, eine chronische Depression in der Therapie aufzubrechen und aufzulösen, eine so früh wie möglich einsetzende Therapie ist ratsam.

Dabei gibt es einige bewährte Testverfahren und Manuale, die eine konkrete Diagnose frühzeitig ermöglichen. Auch der Blick des Umfeldes auf die Betroffenen kann helfen, diesen die Augen für ihre bedenklichen Symptome zu öffnen. Eine ausschlaggebende Frage dabei ist immer: Wie lange dauern die Symptome schon an? Bei einer Symptomdauer von über 2 Wochen ist eine Depression zumindest anzunehmen und durch Anamnese und Testverfahren zu erschließen.