Kinderrechte in der Grundschule behandeln? Auf jeden Fall!

Deutschland gehört zu den Staaten, die sich durch Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention zur Einhaltung beziehungsweise Schaffung der dort formulierten Standards verpflichten. Schon lange herrscht hierzulande eine Debatte über die Notwendigkeit, Kinderrechte in der Verfassung zu verankern. 2021 hat die Bundesregierung endlich einen Gesetzesentwurf vorgelegt, in welchem ausdrücklich festgehalten wird, dass Kinder besonders schutzbedürftig sind und dass der Wahrung ihrer Rechte (auf die Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten, auf rechtliches Gehör, auf angemessene Berücksichtigung des Kindeswohls und die Grundrechte und allgemeinen Menschenrechte) eine besonders hohe Bedeutung zukommt. Kinder sollten wissen, dass es Kinderrechte gibt, und sie sollten auch den Grund verstehen. Denn schließlich sind sie ja die Betroffenen. Obwohl es kein leichter Stoff ist, können und sollten Menschenrechte in der Grundschule als Thema vorkommen.

Warum spezielle Kinderrechte nötig sind

In Deutschland gelten die Grundrechte und allgemeinen Menschenrechte für alle, auch für Minderjährige. Es ist aber wichtig, gesondert über Kinderrechte zu reden, denn Kinder sind besonders verletzlich. Es fällt ihnen einerseits schwer, sich körperlich und intellektuell zu wehren. Zweitens befinden sie sich noch in der Entwicklung. Wenn sie Schaden nehmen, kann dies besonders schwerwiegende Folgen haben.

Obwohl es natürlich auch zur Realität gehört, dass Kindern von anderen Kindern Leid zugefügt wird, zielen die Kinderrechte darauf ab, vor allem den Schutz vor Erwachsenen zu verbessern. Dabei geht es bei weitem nicht nur um direkten körperlichen Missbrauch. Da Kinder den Erwachsenen in vieler Hinsicht unterlegen sind, werden sie auch auf vielfältige Weise ausgenutzt, geschädigt und rechtswidrig behandelt. Nicht zuletzt seitens der Bürokratie werden immer wieder Entscheidungen zum Nachteil von Kindern gefällt und Maßnahmen mit Staatsgewalt durchgesetzt. Durch die gesonderte Formulierung von Kinderrechten und durch die Ratifizierung der Kinderrechtskonvention wird es für Dritte (zum Beispiel gemeinnützige Vereine und Menschenrechtsorganisationen) leichter, zum Wohle betroffener Kinder vor Gericht zu ziehen. Zudem sind Behörden klarer dazu verpflichtet, bei Kinderrechtsverletzungen einzuschreiten.

Die Organisation UNICEF setzt sich weltweit für Kinderrechte ein.

Die UN-Kinderrechtskonvention

Die Kinderrechtskonvention trat 1990 in Kraft. Die zahlreichen Länder, die sie ratifiziert haben, verpflichten sich dazu, die aufgeführten Kinderrechte zu verwirklichen und diesbezüglich regelmäßig Berichte vorzulegen. Die Konvention bezieht sich auf Umstände, von denen ausschließlich oder in besonderem Maße Kinder betroffen sind: Es geht um sexuellen Missbrauch, wirtschaftliche Ausbeutung und Freiheitsberaubung, militärische Rekrutierung, Freizeit, Strafrecht und Strafvollzug, Schulbildung und Erziehung, Betreuung und Unterbringung im Fall einer Trennung von der Familie, angemessene materielle Absicherung, Förderung bei Behinderung, Gesundheitsvorsorge, Zugang zu Medien und Informationen, Teilnahme am öffentlichen Leben, Privatsphäre, Adoption, die Berücksichtigung des Kinderwillens und noch um einiges mehr.

Wie lässt sich über Kinderrechte in der Grundschule reden?

Gerade wenn Kinderrechte in der Grundschule behandelt werden sollen, ist es also gar nicht möglich, überall ins Detail zu gehen. Das Thema ist einfach zu komplex. Aber die wichtigsten Aspekte lassen sich sehr wohl kindgerecht vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler können beispielsweise gleich zu Anfang darüber aufgeklärt werden, dass es ganz typische Probleme gibt, unter denen besonders viele Kinder leiden. Das Thema Kinderrechte ist in der Grundschule gut mit dem Thema zu verknüpfen, dass Kinder auf der ganzen Welt unter ganz unterschiedlichen Umständen leben. Eine große Stärke von Kindern ist ja, dass sie schnell Mitgefühl entwickeln. Wenn sie hören, wie schwer es Kinder anderswo haben, werden sie ein Gefühl dafür bekommen, warum es wichtig ist, mehr über Kinderrechte zu erfahren.

Leider Teil der Realität: Kinderarmut.

Über das Thema Kinderrechte in der Grundschule lernen Kinder viel über die Welt

Wenn Kinder lernen, dass es Kinderrechte gibt, werden sie nach dem Grund fragen. Einerseits ist ihnen klar, dass Kinder den Erwachsenen in vieler Hinsicht unterlegen und von ihnen abhängig sind. Andererseits ist das für sie so normal, dass sie kaum darüber nachdenken. Wenn die Schulkinder (hoffentlich!) keine Situation erleben mussten, in der sie besonders dringend Schutz benötigten, werden sie es vielleicht gar nicht plausibel finden, dass es Rechte speziell für Kinder gibt. Genau das ist ein guter Grund dafür, Kinderrechte in der Grundschule zum Thema zu machen. Wenn sich Schülerinnen und Schüler einer Klasse gemeinsam fragen, warum Kinderrechte nötig sind, werden ihnen mit Hilfestellung durch die Lehrkraft auch gute Gründe einfallen. Mit Sicherheit wird damit die wichtige Erkenntnis einhergehen, dass es nicht allen Kindern gut geht und dass nicht nur Kinder in armen Ländern hilfe- und schutzbedürftig sind, sondern schon im Nachbarhaus ein Kind unter widrigen Umständen leben könnte.

Die Kinder können auch herausfinden, dass Kinderrechte nicht nur vor besonders schlimmen Gefahren schützen sollen, sondern dass es Benachteiligungen gibt, die vergleichsweise harmlos erscheinen, aber trotzdem ungerecht sind und ebenfalls verhindert werden müssen. Und die Kinder könnten begreifen, dass Rechte ja vor allem auch eine positive Bedeutung haben: Wer Rechte hat, darf etwas, darf darauf pochen. Rechte erweitern Möglichkeiten. So können Gespräche über Kinderrechte schon in der Grundschule Gedanken anregen, an die sich später immer wieder wird anknüpfen lassen.

Kinderrechte sollen vor Kinderarbeit schützen

Kinder sollen nicht arbeiten müssen.

Vor allem Kinderarbeit ist ein schwerwiegendes und weltweites Problem. Kinder fallen dabei sowohl der Armut als auch der organisierten Kriminalität zum Opfer. Oft steht beides miteinander in Verbindung: Kinder gehen aus Armutsgründen auf Wanderschaft und geraten in Abhängigkeit von Kriminellen, werden manchmal aber auch von ihren eigenen Eltern verkauft, weil diese sie nicht ernähren können. Obwohl bestimmt alle Kinder verstehen, dass so etwas verhindert werden sollte, werden einige vielleicht doch fragen, warum Kinderarbeit so schlimm ist? Denn in anderem Kontext wird Arbeit nicht als etwas Schlechtes betrachtet. Im Gegenteil: Erwachsene suchen Arbeit, und es ist schlimm, wenn sie keine finden. Und manche Kinder helfen zuhause, auf dem Bauernhof oder im Familienbetrieb und sind vielleicht auch stolz darauf, dass sie dort einen Beitrag leisten. Wo bestehen die Unterschiede? Wo fängt unzulässige Arbeit an? Die Gesundheit ist natürlich ein schwerwiegender Aspekt, zumal es meistens dort, wo Kinder arbeiten müssen, keinen Arbeitsschutz gibt. Von Bedeutung ist auch der zeitliche Aspekt. Kinder, die viel arbeiten, haben zu wenig Freizeit, um sich in dem Maße zu erholen, wie sie es bräuchten. Sie können kein kindgemäßes Leben führen, bei dem das Spielen auf jeden Fall dazugehört. Entscheidende Unterschiede ergeben sich außerdem durch den Zwang, gegen den eigenen Willen arbeiten zu müssen. Außerdem werden die Opfer von Kinderarbeit gar nicht oder viel zu gering entlohnt.

Das Recht auf Bildung

Ein weiteres sehr gravierendes Argument gegen Kinderarbeit: Wenn Kinder viel arbeiten, haben sie keine Zeit zum Lernen. Sie können nicht zur Schule gehen. Aber Bildung ist wichtig für ihre gesamte Lebensperspektive. Die Kinder, die sich mit den Kinderrechten in der Grundschule auseinandersetzen, können beim Thema Lernen natürlich mitreden. Die meisten werden froh sein, zur Schule gehen zu dürfen, selbst wenn das manchmal auch unangenehm sein kann. Und einigen Kindern wird vielleicht erst beim Gespräch über die Kinderrechte klar, dass es sehr wichtig und leider nicht selbstverständlich ist, Zugang zu Schulbildung zu haben.

Kinder auf der Flucht

Armut, Hungersnöte, Naturkatastrophen und kriegerische Konflikte führen oft zu Fluchtbewegungen, unter denen die Kinder ganz besonders leiden. Zu allem Überfluss sehen gerade sie sich häufig einem bürokratischen Problem gegenüber, das die meisten anderen Menschen nicht vor Augen haben, das ihr Leid aber wesentlich verschlimmert: Als Flüchtende, die alles zurücklassen mussten, als Waisen oder auf der Flucht Geborene fehlt vielen Kindern eine formelle Identität. Manche haben nicht einmal einen Namen, und sie kennen ihr Geburtsdatum nicht. Die Eltern sind tot, sonstige Verwandtschaft ebenfalls oder kann nicht ermittelt werden. Ihre Herkunft ist völlig oder weitgehend unbekannt. Das erschwert die Aufnahme in anderen Ländern, deren Schutz die Kinder aber dringend benötigen. Keine Staatsangehörigkeit zu besitzen, verschärft ihre Verletzlichkeit extrem, da kein Land eindeutig in die Pflicht genommen werden kann, sich ihrer anzunehmen.

Vielleicht haben einige Kinder in der Klasse auch so etwas Schlimmes durchgemacht.

Das Gefühl der Verlorenheit, das Kinder auf der Flucht empfinden, werden die meisten Grundschulkinder aufgrund ihrer natürlichen Empathiefähigkeit nachvollziehen könnten. Speziell aufgrund der Syrienkrise kann es sein, dass ein Kind in der Klasse aus eigener Erfahrung berichten kann – und dies auch bereitwillig tun möchte. Einige Kinder haben so Schlimmes hinter sich, dass sie auf keinen Fall davon erzählen wollen. Aber Kinder, die glimpflicher davonkamen, finden es vielleicht sogar gut, wenn sie endlich einmal loswerden können, was ihnen passiert ist. In ihren Geschichten lassen sich aller Wahrscheinlichkeit nach gleich mehrere Punkte finden, anhand derer die Wichtigkeit von Kinderrechten offensichtlich wird. Sie können einen Eindruck aus erster Hand vermitteln, wie schlimm es immer noch sein kann, zwar Krieg, Verfolgung und Tod entronnen zu sein, aber monate- oder jahrelang heimatlos in Lagern festzusitzen.

Etwas über Kinderrechte in der Grundschule zu lernen – ist auch ein Kinderrecht

Es ist natürlich kein leichtes Unterfangen, speziell noch sehr jungen Kindern von schlimmen Missständen auf der Welt zu erzählen. Aber ihnen ist auch nicht damit gedient, wenn ihnen eine heile Welt vorgegaukelt wird. In der heutigen Zeit werden sie über die modernen Medien selbst herausfinden, dass schreckliche Dinge geschehen. Dann aber stehen sie alleine und ohne Hilfestellung da. Es ist also besser, wenn Eltern, Erzieher*innen und Lehrer*innen ihnen Existenz und Ursache von Leid und realen Gefahren erklären, um sogleich auch Trost folgen zu lassen und Rat zu geben, wie sie in Gedanken und im praktischen Leben damit umgehen können. Wenn ein Kind das Gefühl hat, einer Gefahr hilflos ausgeliefert zu sein, kann das sogar traumatisierend wirken. Es muss also zu der Aufklärung etwas mitgeliefert bekommen, das sein Vertrauen stärkt, beschützt zu werden, und/oder ihm das Gefühl verleiht, sich bis zu einem gewissen Grad auch selbst schützen zu können. Bei letzterem Gesichtspunkt fällt ins Gewicht, dass Information ein wichtiger Bestandteil von Prävention ist. Viele Kinderrechte beziehen sich ja auf Situationen, die auch hierzulande vorkommen. Wenn Kinder über Gefahren aufgeklärt werden und darüber, wie sie diesen begegnen können, haben sie klar verbesserte Chancen, ihnen auch zu entgehen. Kinder haben das Recht, informiert zu werden!

Kinderrechte in der Grundschule auf Situationen beziehen

Wenn Schüler*innen etwas über Kinderrechte in der Grundschule lernen, ist das genau das richtige Alter, um ihnen einiges über den Umgang mit Erwachsenen zu erklären und ihre Selbstwahrnehmung positiv zu beeinflussen. Sehr viele Kinder empfinden es so, dass das, was Erwachsenen tun, automatisch auch erlaubt ist. Sie haben es im bisherigen Leben immer nur so erlebt, dass die Großen es besser wussten und ihnen, den Kleinen, Erfahrung und Wissen fehlten, um eine Situation richtig zu beurteilen. Deshalb ist es extrem wichtig, Kindern einfühlsam zu erklären, dass manche Erwachsene diesen Umstand auszunutzen versuchen.

Sie müssen wissen: In manchen Situationen liegen sie mit ihrem intuitiven Empfinden genau richtig, dass der Erwachsene etwas Verbotenes tut. Oft lassen Kinder zu viel mit sich geschehen, weil sie unsicher sind, ob sie sich überhaupt dagegen zur Wehr setzen dürfen. Schon frühe Aufklärung über die Kinderrechte in der Grundschule kann solche Zweifel zerstreuen. Dann können Kinder in bestimmten Situationen schneller und klarer erkennen, dass sie das Recht haben, sich mit Worten oder körperlich zu wehren oder um Hilfe zu rufen. Gerade auch für die Zeit nach einem Vorfall ist es sehr relevant, dass ein Kind weiß, dass ihm Unrecht widerfahren ist, also den Fehler nicht bei sich selbst sucht. So fällt es ihm leichter, mit anderen darüber zu reden und sich Unterstützung und Trost zu suchen. Im gleichen Zuge kann den Kindern mitgeteilt werden, dass und wo es Menschen und offizielle Anlaufstellen gibt, die ihnen dann helfen. Und dass diese sogar extra nur für Kinder wie sie da sind!

Kinderrechte in der Grundschule über Rollenspiele behandeln

Für Lehrerinnen und Lehrer, die Kinderrechte in der Grundschule erklären wollen, bieten sich Rollenspiele an. Anhand von durchspielten Situationen können Kinder die Funktion und Notwendigkeit von Rechten und speziell auch Kinderrechten verstehen lernen. Das Thema wird auf diese Weise viel greifbarer, und Problematiken sind besser nachzuvollziehen. Auch die Lage in fernen Ländern können Kinder auf diese Art viel besser nachempfinden.

Kinderrechte als Thema in der Grundschule weisen auf Gemeinsamkeiten aller Kinder auf der Welt hin.

Um den Sinn von Kinderrechten zu begreifen, müssen Kinder erst generell verstehen, wozu Rechte und Gesetze existieren. Also könnte in einem Rollenspiel zuerst eine Situation behandelt werden, in der es ums „Rechthaben“ geht. Das kennen alle Kinder. Zwei Kinder mit gegensätzlichen Absichten (die nicht ihre eigenen sein müssen – dafür ist es ja ein Rollenspiel) könnten Gründen vorbringen, warum sie Recht bekommen sollten. Die restlichen Kinder sind als Neutrale beteiligt. Bei vielen der neutralen Kinder wird sich eine mehr oder weniger intuitive Meinung einstellen. Dann kann darüber geredet werden, ob das, was man empfindet, auch das ist, was wirklich gerecht ist: Was ist warum gerecht? In dem Wort gerecht ist das Recht ja als Wortteil enthalten. Hier sind die Kinder also schon bei der Frage, warum es Regeln gibt. Sie erkennen, dass eine Gemeinschaft diskutieren und aushandeln muss, was gute und gerechte Regeln sind. Warum braucht eine Gesellschaft Regeln, warum ein Staat Gesetze? Was ist der Unterschied zwischen Rechten und Gesetzen?

Es geht beim Rollenspiel ums Rechthaben zwar nicht speziell um Kinderrechte aber darum, sich miteinander auseinanderzusetzen. So werden Kinder auf einige elementare Punkte aufmerksam, die auch vielen Erwachsenen gar nicht bewusst sind: Rechte existieren nicht einfach von sich aus. Und es gibt Kriterien, die bei der Formulierung von Rechten eine größere Rolle spielen als andere, zum Beispiel die Menschenwürde.

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Ein Rollenspiel wie das beschriebene oder auch ein selbst ausgedachtes kann leicht modifiziert werden: Ein einzelnes Kind will etwas tun oder haben, was ihm eigentlich niemand verwehren dürfte. Es wird aber von einem stärkeren Kind oder eine Gruppe anderer Kinder daran gehindert. Wie empfindet und beurteilt der Rest der Klasse das? Was folgt daraus? Erkennen die Kinder die Verbindung zur Notwendigkeit von Kinderrechten?

So oder so ähnlich kann das Thema auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten werden, wodurch sie besser die ausschlaggebenden Punkt begreifen. Schrittweise lassen sich wichtige Dinge herausarbeiten. Mit jedem neuen Rollenspiel kann es ein neues Aha-Erlebnis geben. Das prägt sich besser ein, als wenn in nur einem einzigen Rollenspiel alle wichtigen Aussagen erarbeitet werden.

Fazit

Letzten Endes ist das Thema Kinderrechte nicht von den Gründen zu trennen, warum sie überhaupt wichtig sind. Aufklärung muss also stattfinden. Erwachsene, die Kinder darüber informieren, ihnen Sachverhalte und Ursachen erklären wollen, müssen wohlüberlegt und mit viel Feingefühl vorgehen. Aber es lohnt sich. Kinder können dabei sehr viel lernen. Hier kann ein Impuls für die Entwicklung zu mehr Selbstbewusstsein gesetzt werden. Das ist wertvoll für jedes individuelle Kind. Aber auch die Gesellschaft profitiert. Hier werden Grundlagen für Demokratieverständnis gelegt. Denn wenn man es wohlüberlegt angeht, wird nicht nur an das Gerechtigkeitsempfinden der Kinder appelliert, sondern auch schon – altersgemäß – vermittelt, dass eine Gemeinschaft sich über so große Fragen wie Kinderrechte einigen muss, dass Rechte respektiert und geschützt werden müssen und dass eine Demokratie sich dadurch auszeichnet, dass sie genau das leistet oder mindestens anstrebt.

Quellen und weitere Informationen

  • https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/kinderrechte-ins-grundgesetz-1840968
  • https://www.unicef.de/informieren/ueber-uns/fuer-kinderrechte/un-kinderrechtskonvention
  • https://www.kinderrechtskonvention.info/

Bildquellen

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