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Holzpuzzle

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Holzpuzzles bestehen nicht nur aus dem Naturmaterial Holz, sondern sie sind auch sehr robust und langlebig. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen. Auch die Größe der Teile variiert, daher sind sie für unterschiedliche Altersgruppen gut geeignet. Holzpuzzles fördern spielerisch das Lernen sowie verschiedene Fähigkeiten... ▶ hier weiterlesen

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Holzpuzzles als Lernspiele

Die ersten Holzpuzzles wurden bereits Mitte des 18. Jahrhunderts verkauft. 1763 klebte John Spilsbury eine seiner Landkarten auf ein schmales Holzbrett und zerteilte es entlang der Landesgrenzen sowie der Grenzen der Grafschaften. Dies verkaufte er als Lehrmittel für den Erdkundeunterricht.
Zu den typischen Lernpuzzle-Motiven zählen Welt- und Deutschlandkarten oder Puzzles, die verschiedene Lebensbereiche kindgerecht abbilden, wie den Zoo, den Bauernhof oder die Baustelle.
Holzpuzzles gibt es in unterschiedlichen Varianten. Besonders für die kleineren Kinder ab 1 Jahr sind die Steckpuzzles beliebt. Damit sie für die Kleinen auch gut greifbar sind, sind diese mit Knäufen versehen. Es gibt sie mit und ohne Rahmen, sowohl die Anzahl als auch die Größe der einzelnen Teile variiert, Formen und Farben sind ebenso vielfältig. Darüber hinaus gibt es auch Mehrschichtige Puzzles. Als Karte lassen sich spielerisch geografische Gegebenheiten gut einprägen.

Holzpuzzles Förderziele


Puzzles bieten jede Menge Spaß und fördern die Kinder dabei. Bei den kleineren dienen sie Vordergründig der motorischen Entwicklung durch das gezielte Greifen nach den Teilen. Später regen sie das Denkvermögen an. Kinder sind von den bunten Teilen der Holzpuzzles ebenso fasziniert wie von dem fertigen Ergebnis.
Silhouetten sind die einfachste Form bei den Holzpuzzles. Diese müssen in die passenden Umrisse einsortiert werden. Meist lässt sich bereits am Umriss erkennen, welches Teil passt.
Besonders die Kinder ab einem Jahr werden zum Entdecken der verschiedenen Teile animiert. Diese regen die Kinder zum Ertasten, Fühlen und Riechen an. So werden Holzpuzzles auch mit anderen Materialien, wie beispielsweise mit Stoff kombiniert. Wie die Haustiere mit Stoff. Die Teile des Holzpuzzles sind besonders für kleine Hände griffig. Sie fördern gleichzeitig das Erkennen von Farben und Formen. Somit dienen sie:

  • der Förderung der Augen-Hand-Koordination
  • der Förderung der Konzentration und der Geduld
  • der Förderung der Motorik, der Feinmotorik, des Greifens
  • der Anregung der Kommunikation, Förderung der Sprache, des Erzählens
  • der Förderung visueller Wahrnehmung
  • der Schulung des räumlichen Denkens
  • Puzzleteile ertasten, haptische Wahrnehmung, Gewicht spüren, Oberfläche
  • der Förderung des Zählens, Mengenbestimmung
  • der Förderung des Erkennens von Zusammenhängen

Für die Kinder bis 3 Jahren bietet sich beim Puzzeln ein Rahmen an. Dieser sorgt dafür, dass die Teile nicht weit wegrutschen und bietet zudem eine Orientierungshilfe. Durch die unterschiedliche Anzahl und Größe der Teile kann der Schwierigkeitsgrad vom Holzpuzzle dem Alter bzw. den bisherigen Fähigkeiten der Kinder entsprechend gewählt werden. Als Motive werden von Kindern Dinge aus ihrem Leben gern genommen, oder niedliche Bilder von Tieren. Einige andere bevorzugen eher Bilder von Fahrzeugen. Krippenkinder lösen Puzzle eher durch Versuch-und-Irrtum. Dahingegen können Kindergarten-Kinder die Teile sortieren und nutzen deren Form und Farben beim Lösen. Wichtig ist, dass die Kinder die Möglichkeit bekommen ihre eigene Strategie beim Lösen zu entwickeln. Bei Kindern die gern und viel puzzeln kommt es seltener zu Aufmerksamkeitsstörungen.

Lagenpuzzle


Eine weitere faszinierende Wirkung unter den Holzpuzzles haben Lagenpuzzles. Diese bestehen aus mehreren Schichten. Dabei wird ein Bild um eine oder mehrere Dimensionen ergänzt. Logische Zusammenhänge lassen sich so leicht spielerisch erfassen und werden nachvollziehbar. Es bietet zudem Anlass zum Erzählen einer Geschichte. Beispiele für solche Puzzles sind zwei-Schichtige Fahrzeuge-Puzzles im Set, bei denen die untere Ebene auch das Innere der Fahrzeuge darstellt. Oder das Lagen-Puzzle Apfel bei dem die Entwicklung des Apfels von den Blättern bis zum reifen Obst Schicht für Schicht nachvollzogen werden kann. Weitere Beispiele zu Lagen-Puzzles gibt es als Jahreszeiten, Entwicklung einer Raupe zum Schmetterling oder Recycling, um nur einige zu nennen. Hier können Sie noch weitere Lagen-Puzzles finden.

Wandpuzzles


Bei Kindern sind Wandspiele sehr beliebt. In Kindereinrichtungen mit Spielecken lassen sich diese gut integrieren. Gerade auch bei dem offenen Konzept von Kitas, bei denen auch Flure zum Spielen genutzt werden, lassen sich Wandspiele gut anbringen. Sie können ebenso gut im Wartebereich von Arztpraxen oder auch in der Gastronomie sowie Einkaufscentren eingesetzt werden. Sie lassen sich schnell und sicher befestigen und zeichnen sich durch ihre solide und robuste Bauweise aus.

Abgrenzung zu 3D-Puzzles


Ebenso beliebt sind 3D- Puzzles. Auch hierbei bestehen einige aus Holz. Meist sind diese kniffliger und bedürfen hoher Konzentration beim Lösen. Sie fördern besonders das räumliche Denken durch ihre Mehrdimensionalität. Bereits geübte Kinder können sich an die schwierige Herausforderung wagen.
Dahingegen sind die einfacheren Holzpuzzles als Einstieg besser geeignet, da sie nur Eindimensional sind, selbst bei den Lagen-Puzzles. Jede Schicht ist Eindimensional.

Anmerkung: Internationaler Puzzletag ist jedes Jahr am 29. Januar.
Weiteres wissenswertes über das Puzzlespiel finden Sie in unserem Wissens-Blog.