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Kinderpuzzle unterstützen das spielerische Lernen


Kinderpuzzle schulen das Zuordnungs- und das Kombinationsvermögen ebenso wie das Erkennen verschiedener Zusammenhänge. Dargestellt sind auf den Kinderpuzzle unterschiedliche Situationen aus dem Leben von Menschen oder Tieren, sowie die Anatomie und die Biologie. Dabei variiert der Schwierigkeitsgrad. Dieser wird bei Kinderpuzzle durch folgende Eigenschaften bestimmt:

  • Anzahl der Teile
  • Größe der Teile
  • Bilddetails
  • Erfahrung des Kindes
  • Beschaffenheit und Qualität (Pappe, Holz usw.)
  • Schnittform, Stärke und Biegsamkeit der Teile

Die Wahl des Schwierigkeitsgrades genauso wie die Anzahl der Puzzle-Teile orientiert sich dabei an der Entwicklungsstufe des Kindes. Viele Kinderpuzzle sind aus Holz hergestellt. Es ist ein schön zu verarbeitendes Naturmaterial und darüber hinaus gut greifbar. Die Teile sind zudem groß genug, dass sie nicht verschluckt werden können. Es empfiehlt sich zu Beginn mit wenigen Teilen zu starten. Später in der Grundschule sind dann auch problemlos Lernpuzzles mit mehr als 100 Teilen lösbar.

Mit dem wachsenden Alter der Kinder und geübter Feinmotorik sollten auch die Puzzleteile immer kleiner werden, damit die motorischen Fähigkeiten und Koordination von Auge und Hand weiter geschult werden. Erwachsene, Senioren und vor allem ältere Menschen mit Demenz können mit einem Lernpuzzle das Gedächtnis trainieren und die kognitiven Fähigkeiten üben und erhalten.

Schon durch das wiederholte Sortieren der einzelnen Puzzle-Teile lernen Kinder, Probleme durch Strategie und Struktur zu lösen. Je geübter sie sind, umso besser erkennen sie die Passform sowie die Farbe. Dabei nehmen das Erinnerungsvermögen und die Konzentration von allein zu. Die Belohnung stellt das fertige Bildmotiv dar. Ein Puzzle selbstständig zu lösen ist ein Erfolgserlebnis.

Durch das Legen eines Kinderpuzzles wird die visuelle Wahrnehmung gefördert. Das Kind muss sich das Motiv als Ganzes einprägen. Die einzelnen Details werden mit dem Gesamtbild abgeglichen. Hinzu kommt, dass auch die Passform jedes Puzzle-Teils noch mitberücksichtigt werden muss. Sind Kinder mit einem Puzzle beschäftigt, sieht man wie fokussiert sie dabei sind. Andere Störreize werden dabei völlig ausgeblendet. Sie sind mit vollem Eifer bei ihrem Kinderpuzzle.

Kinder sind bestrebt, ein Puzzle von sich aus lösen zu wollen. Doch Puzzlespiele sind viel mehr als nur Zeitvertreib. So findet sich die Struktur der Puzzleaufgaben in vielen Aufgaben der Schule wieder. Häufiges beschäftigen mit Kinderpuzzle bringt nicht nur Vorteile beim Lesen, sondern schult auch das räumliche Denken. Die verschiedenen Strategien, die beim Lösen von Puzzles benutzt werden, wirken sich positiv auf die Gedächtnisleistung aus.

Spielen mit Puzzle bietet zudem auch haptische Erfahrungen. So lassen sich die unterschiedlichen Formen sowie die Oberfläche mit den Händen ertasten und erfühlen, das Gewicht spüren, die Teile riechen und fühlen sich einfach gut an. Kinderpuzzles aus Holz sind denen aus Pappe bei kleinen Kindern zu bevorzugen. Denn die Kleinsten nehmen noch gern vieles in den Mund. Wenn Kinder gern malen, finden Sie bei unseren Bastel-Materialien auch ein Blanko-Puzzle zum selbst gestalten.

Ist das Motiv erst einmal fertig gepuzzelt, kann mit dem Kind über das Bild gesprochen werden. Dies fördert den Wortschatz und stärkt die Bindung, durch die gemeinsam verbrachte Zeit. Gelingt das Puzzeln auch nicht auf Anhieb, so lernen Kinder an einem gesetzten Ziel dran zu bleiben. Deshalb ist es wichtig, dem Kind ausreichend Zeit zu geben, sich intensiv mit der Aufgabe auseinanderzusetzen und nicht voreilig einzugreifen. Kleinere Kinderpuzzle sind auch etwas für unterwegs.

Nicht nur Kinder haben Spaß am Puzzeln, auch Senioren gefällt das Spiel. Es macht ihnen Spaß und weckt Erinnerungen aus der Kindheit. Das Zusammenlegen der Teile hilft beim Entspannen und hält den Geist fit.

Holzpuzzles bestehen aus einem natürlichen Rohstoff und tragen damit zur Nachhaltigkeit bei. Sie sind meist speziell für Babys und Kleinkinder entwickelt. Durch ihre Unbedenklichkeit macht es auch nichts, wenn kleine Kinder sie mal in den Mund nehmen. Zu den einfachsten Kinderpuzzle zählen Steckpuzzle. Oft ist das Bild nur ein Teil, dass in eine genau dafür vorgesehene Vertiefung passt. Sie sind altersgerecht und das Kind kann sich mit dem Prinzip des Puzzelns vertraut machen. Meist ist es ein Motiv oder eine geometrische Form.

Beliebte Motive bei Kleinkindern sind Fahrzeuge aller Art, Dinosaurier, Tiere, Prinzen und Prinzessinnen oder Dinge aus dem Leben der Kinder. Sind die Kinder etwas geübt kann zu den Rahmenpuzzles übergegangen werden. Dabei soll der Rahmen das Verrutschen der Teile verhindern. Die klassischen Puzzles beginnen ab 30 Teile. Zu Beginn sollten die mit den größeren Teilen ausgewählt werden, um den Übergang zu erleichtern. Für Kinder ab 8 Jahren stellen sogenannte 3D Puzzles eine besondere Herausforderung dar. Dabei werden unterschiedliche dreidimensionale Figuren gepuzzelt. Einige 3D Puzzles können zudem noch weitere Funktionen beinhalten, beispielsweise in Form eines Globus oder gleichzeitig auch als Stifthalter dienen.

Einteilung der Kinderpuzzles und die Fördermöglichkeiten


Mit einem Kinderpuzzle kann die ganze Familie und Freunde zusammenspielen oder das Kind sich auch allein beschäftigen. Dabei verändern sich die Denkprozesse positiv. Kinderpuzzles werden unterschiedlich klassifiziert. Dies kann nach ihrem Material geschehen, wie Pappe oder Holz, oder nach ihrer Art. Wir haben folgende Einteilung vorgenommen:

  • 3D Puzzle
  • Greifpuzzle & Steckpuzzle
  • Holzpuzzle
  • Klassische Puzzles
  • Lagenpuzzle & Schichtenpuzzle
  • Lernpuzzle Fremdsprachen
  • Lernpuzzle Länder & Kontinente
  • Lernpuzzle Mathematik
  • Lernpuzzle Sachunterricht
  • Lernpuzzle Sprache & Sprachförderung
  • Montessori Puzzle-Karten
  • Rahmenpuzzle
  • Weitere Puzzles

Welches Puzzle ist für welches Alter passend? Angaben dazu sind immer nur Empfehlungen, da es stark von den Fähigkeiten abhängt, die das Kind bereits mitbringt. Generell gilt: bei kleinen Kindern müssen die Teile groß genug sein, damit sie nicht verschluckt werden können. Da kleine Kinder noch gern alles mit dem Mund erkunden.

Kinderpuzzles ab 1 Jahr


Hier eignen sich Greifpuzzles, Steckpuzzles sowie Holzrahmenpuzzles. Sie sind robust und leicht zu handhaben. In fröhlichen Farben mit beliebten Motiven wie Fahrzeugen oder Tieren, regen sie das Sprechvermögen und die Erweiterung des Wortschatzes an. Dennoch sollte beachtet werden, das kleine Kinder sich nur eine kurze Zeitspanne konzentrieren können. Generell sollte für Puzzle-Neulinge mit großen Teilen begonnen werden. Diese lassen sich leicht greifen und drehen. Bei dem Motiv greift man am besten auf eins zurück, dass das Kind vom Thema her interessiert.

Während Puzzle-Einsteiger anfangs noch etwas Hilfe benötigen, lösen sie die Aufgabe mit der Zeit immer schneller und selbstständiger. Häufig ist die erste Methode die des Versuch und Irrtums. Das Kind erarbeitet sich eigene Methoden zum Lösen des Puzzles mit der Zeit. Dann wird es Zeit, den Schwierigkeitsgrad anzupassen.

Kinderpuzzle ab 2 Jahren


Nun können bis zu 8 Teile bewältigt werden. Ab diesem Alter kann auch ein erstes Puule aus Pappe verwendet werden.

Kinderpuzzle ab 3 Jahren


Es empfiehlt sich, Papp-Puzzles mit einem festen Rahmen zu verwenden. Nun kann die Größe der einzelnen Puzzle-Teile abnehmen, während ihre Anzahl zunimmt. Kinderpuzzle mit bis zu 24 Teilen werden bewältigt. Dennoch herrscht das Prinzip des Versuches und Irrtums immer noch vor. Ebenso können die ersten Klassischen Puzzles Einzug erhalten. Kinder sind nun in der Lage visuell zu erkennen, welche Teile denn zueinander passen.

Kinderpuzzle ab 4 Jahren


Kinder gehen zunehmend systematisch beim Lösen vor. Noch bestehen viele Puzzles aus 24 Teilen. Ab diesem Alter sind Puzzles ohne unterstützende Konturen möglich.

Kinderpuzzle ab 5 Jahren


Die Anzahl der Teile erhöht sich auf zwischen 49 bis 60 Teile.

Kinderpuzzle ab 6 Jahre


Kinder können nun die einzelnen Teile ihrem Bestimmungsort nach identifizieren und sortieren. Das Gesamtbild wird der Farbe und Form und dem abgebildeten Motiv entsprechend zusammengesetzt. Kinderpuzzle bis 100 Teile können angeboten werden.

Kinderpuzzle 6-8 Jahre


Kinder lösen Puzzles mit 260 bis 500 Teile. Dies hängt von der Erfahrung, dem Entwicklungsstand des Kindes und natürlich auch dem Thema, für dass das Kind sich interessiert, ab.

Kinderpuzzle ab 10 Jahre


Nun wird sich an Puzzle mit 500-1000 Teile herangewagt. Auch sind die 3D Puzzles besonders interessant. Sie schulen das räumliche Vorstellungsvermögen.

Viele Puzzles sind gleichzeitig auch Lernpuzzles. Diese gibt es für viele verschiedene Bereiche. Bei den Montessori Puzzlekarten werden Länder, Kontinente oder die Welt geografisch dargestellt. Lernpuzzles gibt es auch für die Sprache, um beispielsweise den Wortschatz zu erweitern, den Sachunterricht, die Mathematik, zu Fremdsprachen oder, um verschiedene Zusammenhänge und Entwicklungsstufen besser erklärbar zu machen als Lagen- bzw. Schichtenpuzzle.

So zeigt sich, wie vielfältig ein Kinderpuzzle sein kann. Das Spiel mit dem Puzzle fördert:

  • Visuelle Wahrnehmung
  • Kognitive Fähigkeiten
  • Vorstellungsvermögen
  • Problemlöse Fähigkeiten
  • Logisches Denken
  • Auge-Hand-Koordination
  • Feinmotorik
  • Geduld und Ausdauer
  • Konzentration und Frustrationstoleranz
  • Sozialverhalten in der Interaktion mit anderen
  • Kreativität
  • Selbstwertgefühl

Weitere Möglichkeiten die Motorik zu fördern


Da das Legen eines Puzzles überwiegend die kognitiven Fähigkeiten erhöht, können die motorischen Fähigkeiten vielfältig mit unseren Motorikspielzeugen & Motorikspielen und abwechslungsreich gefördert werden. Lassen Sie sich einmal inspirieren von unserem umfangreichen Angebot der verschiedenen Spiele.