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Einmaleins lernen


Auch die größten Dinge beginnen ganz klein. Sobald wir von Mathematik reden, reden wir auch vom Einmaleins. Selbst Genies wie Einstein und Hawking fingen schließlich genau dort an, bauten auf dieser Grundlage ihr Denken aus und konnten nur so Theorien auf dem höchst möglichen Niveau entwickeln.... ▶ hier weiterlesen..

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Kleines und großes Einmaleins


Der Begriff kleines Einmaleins wird für die Multiplikation zweier natürlicher Zahlen von 1 bis 10 und die sich daraus ergebenden Produkte verwendet. Das höchste Ergebnis ist folglich 100 (Produkt aus 10 mal 10).

Für das große Einmaleins werden die Multiplikatoren bis 20 erweitert. Das größte mögliche Produkt ist also 400 (20 mal 20).

Das Einmalseins lernen - wichtige Grundlage für alles andere

Das kleine Einmaleins wird oft in Tabellenform dargestellt. Das soll für Übersichtlichkeit sorgen und ermöglichen, die Systematik zu erfassen und das kleine Einmaleins auswendig zu lernen. Es wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass es für die weiteren Lernprozesse in der Mathematik äußerst hilfreich ist, die Zahlen im Kopf zu haben, statt die Multiplikationen jedes Mal wieder von Neuem durchführen zu müssen. Früher, in konservativeren Zeiten, wurde deswegen gepaukt, bis kleines und großes Einmaleins saßen.

Die Methoden mögen nicht mehr zeitgemäß sein, aber dass das Beherrschen wenigstens des kleinen Einmaleins einer guten Grundlage dient, dürfte unstrittig sein. Wer nicht lange überlegen muss und die Zahlen einfach parat hat, kann sich das zeitraubende Getippe auf dem Taschenrechner sparen. Und - ganz abgesehen vom Mathematikunterricht - gelernt wird doch nicht aus Selbstzweck sondern für Berufsleben und Alltag, und dort lässt sich das Einmaleins ja überall und ständig anwenden.

Einmaleins lernen - Frust?

Viele Erwachsene dürften es so sehen, dass das Lernen des Einmaleins zwar nicht übermäßig schwer aber dafür ziemlich trocken war, und seinen Teil dazu beitrug, dass der Mathematikunterricht schnell an Attraktivität verlor. Obwohl sich schon viel getan hat, wird Mathematik leider auch heute viel zu oft auf uninspirierende Weise unterrichtet.

Es ist unglaublich schade, wie viele Kinder deswegen immer noch eine Aversion gegen dieses eigentlich doch faszinierende und ungeheuer wichtige Fach entwickeln, weil sie keinen Bezug zu sich selbst und ihrem Leben herstellen können, da die Rechenvorgänge auf rein theoretischer Ebene durchgeführt werden. Auch mit Textaufgaben gelingt es kaum, bei den Kindern tieferes Interesse zu wecken.

Einmaleins lernen - aus Lust und Neugier!

Inzwischen gibt es sehr viele Ideen, die in dieser Hinsicht Abhilfe schaffen können.

Es werden gerne Materialien verwendet, mit denen Zahlen und Mengen darstellbar und anschaulich unterteilbar sind, etwas, was die Kinder direkt vor Augen haben und anfassen können, wie es beispielsweise beim Dienes-Material der Fall ist. Am häufigsten kommen vor:

  • Perlen
  • Plättchen
  • Würfel

Und all das auch noch mit unterschiedlicher Beschriftung und in verschiedenen Farben. Aber auch Tafeln und Karten gibt es, zum Legen und Aufschlagen oder zur Aufgabenstellung. So existiert das Einmaleins für Kinder nicht mehr nur in Ziffernform sondern die Beschäftigung damit spricht die Sinne an. Zahlen, Aufgaben und Ergebnisse werden auch taktil und visuell erfasst und daher mit größerem Verständnis aufgenommen: Drei Perlen und noch einmal drei Perlen, das sind zwei mal drei Perlen und ergibt sechs Perlen. Ist doch ganz leicht - und überhaupt nicht theoretisch.

Dyskalkulie

Eben diese Gegenständlichkeit ist hilfreich, um Kinder zu unterstützen, die durch Dyskalkulie beeinträchtigt sind. Sie haben erhebliche Schwierigkeiten dabei, das kleine Einmaleins zu lernen, weil sie nicht oder nur unter großer Anstrengung eine logische Verbindung zwischen Ziffern, Aufgaben und Ergebnissen herstellen können. Da können Lehrmaterialien helfen, die Zahlen, Mengen und Rechenvorgänge konkret erfahrbar machen.

Einmaleins Spiele

Praktisch alle der oben aufgezählten Varianten werden auch in Form eigens konzipierter Spiele genutzt. Wenn sich etwas anfassen und sogar damit spielen lässt, lernen Kinder ganz von alleine und viel effektiver als aus dem Buch und vom Tafelbild.

Dass sich Karten und Würfel zum Spielen einsetzen lassen, leuchtet unmittelbar ein. Darüber hinaus gibt es Domino-, Puzzle- und Brett- und noch etliche andere Spiele, die auf anregende Weise das Einmaleins vermitteln.