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Fallschutzmatten


Fallschutzmatten mögen nicht unbedingt zur Standardausrüstung eines jeden Kinderzimmers gehören. Aber vielleicht sollten sie es werden! Beim ganz normalen tagtäglichen Herumtollen brauchen Kinder eine solche Sicherungsvorrichtung nicht unbedingt. Fallschutzmatten verhindern jedoch nicht nur Verletzungen, sondern auch unnötige Schmerzen. Es geht also gar nicht unbedingt darum, ob so eine Matte wirklich sein muss. Sie sorgt vielleicht einfach nur gegen so manch unschönen (aber sonst harmlosen) Vorfall vor, und das ist doch nicht wenig! Zudem ermöglichen Fallschutzmatten bestimmte Spiele oder Übungen, die ansonsten bedenklich oder nicht machbar wären.... ▶ zum Ratgeber Fallschutzmatten

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Warum profitieren Kinder von Fallschutzmatten?

Zum Glück sind Kinder weniger verletzungsanfällig als Erwachsene. Ihre Körper sind elastischer, kleiner und leichter, weswegen die Wucht bei Stürzen, Zusammenstößen und Verdrehungen geringer ist. So kommt es bei gesunden Kindern, allein was die körperlichen Voraussetzungen betrifft, eher selten zu Muskel-, Sehnen- und Knochenverletzungen. Dass Kinder dennoch hin und wieder mal einen Gips verpasst bekommen, hat andere Gründe. Sie besitzen einen großen Bewegungsdrang, und in Verbindung mit mangelnder Erfahrung und der noch unzureichend ausgebildeten Fähigkeit, Risiken, Abstände und Geschwindigkeiten einzuschätzen, ergibt sich daraus eine vergleichsweise hohe Unfallwahrscheinlichkeit. Erwachsene, die den größten Teil ihrer Freizeit im Sitzen verbringen, brechen sich kaum noch einmal etwas. Sie leiden dafür häufiger unter Rückenproblemen, und der Grund ist meistens: zu wenig Bewegung.

Fallschutzmatten erleichtern das Loslassen

Die kindliche Lust aufs Rennen, Springen, Fahren und Toben gehört bei den Kleinen einfach dazu. In Zeiten der Computerspiele und überzuckerter Lebensmittel sollte man froh sein, wenn der Nachwuchs diesen natürlichen Drang noch verspürt und ihm folgt.

Eltern (und Erzieher*innen) müssen lernen, ein gewisses Risiko zuzulassen, sonst engen sie ihre Kinder ein und enthalten ihnen wichtige Erfahrungen vor. Es ist ein ganz normales Empfinden, die Kinder vor Schaden bewahren zu wollen. Daraus ergibt sich das Dilemma, wie weit man Kinder sich selbst überlassen darf. Und da bieten Fallschutzmatten Unterstützung. Ein Armbruch ist zwar kein Beinbruch (hm, Sie wissen schon, wie wir das meinen...), aber muss ja auch nicht unbedingt sein! Fallschutzmatten helfen den Erwachsenen also einfach ein wenig dabei, sich weniger Sorgen zu machen - selbst, wenn es einmal wild zugeht. Das gilt für zuhause genauso wie für Fallschutzmatten in Kindergarten und Kita.

Fallschutzmatten müssen vielen Ansprüchen genügen

Für die Qualität einer Fallschutzmatte sind mehrere Faktoren ausschlaggebend. Fallschutzmatten heißen so, weil sie das Verletzungsrisiko bei unabsichtlichen oder absichtlichen Stürzen, Landungen nach Sprüngen, Purzelbäumen, Hechtrollen und so weiter erheblich reduzieren. Alles dreht sich darum, die Bewegungsenergie beim Aufprall optimal zu verteilen, damit sie so wenig wie möglich auf den Körper einwirkt. Je besser die Verteilung, desto geringer der potenzielle Schaden. Dies wird durch eine relativ weiche äußere Schicht und einen festeren Kern erreicht. Dieser ist nötig, weil der aufprallende Körper die Matte nicht vollständig verdrängen und somit auf den harten Untergrund prallen soll. Deswegen besitzen wirksame Fallschutzmatten ganz bewusst ein ziemlich hohes Eigengewicht: Sie müssen der einwirkenden Energie sozusagen etwas entgegenzusetzen haben. Wäre eine Matte weicher, müsste sie für einen effektiven Schutz sehr dick sein. Dick und weich aber ergibt, dass man beim Gehen darin einsinkt, was oft stört (und beim Verstauen Platz verbraucht).

Gute Fallschutzmatten federn Stürze aus über zwei Metern Höhe ab. Eine Versicherung gegen Verletzungen aller Art stellen sie freilich nicht dar. Wenn ein Körper unvorteilhaft aufkommt, heißt das nichts anderes, als dass sich die Energie nicht gut verteilen kann, also an einer Stelle konzentriert und dann wahrscheinlich Schaden anrichtet. Ein Aufprall sollte immer großflächig sein und die Gliedmaßen nicht unter das Gewicht geraten, weil sie sonst verdreht werden oder brechen könnten. Doch Kinder fallen (genau wie Erwachsene) nun einmal, wie sie fallen! In ungünstigen Situationen können leider auch Fallschutzmatten eine Verletzung nicht verhindern - aber sie können den Grad des Schadens reduzieren.

Zu beachten ist auch das Oberflächenmaterial: Es darf keine Stoffe enthalten, welche die Haut reizen. Die Unterseite soll rutschfest sein, die Oberseite eher glatt (damit Gliedmaßen nicht hängen bleiben), bei Reibung nicht zu Verbrennungen führen. Damit Fallschutzmatten indoor und outdoor einsetzbar sind, sollten sie sich gut reinigen lassen.

Hinzu kommt, dass das Material schwer entflammbar sein muss. Auch wenn Kinder eigentlich nicht mit Feuer spielen dürfen, sollte nichts in ihrer Nähe leicht entzündlich sein. Fallschutzmatten sind natürlich großen Belastungen ausgesetzt. Deshalb ist eine hohe Verarbeitungsqualität wichtig, um Langlebigkeit zu garantieren.

Sie sehen, dass die Anforderungen an Falschutzmatten hoch sind. Ob die erforderlichen Standards erfüllt werden, wird geprüft und per Zertifikat bestätigt.

Anwendungen für Fallschutzmatten

  • beim Einsatz von Klettergerüsten, Rutschen und Kletterwänden
  • bei Sport und gymnastischen Übungen (Judorolle üben)
  • bei Balancespielen und -übungen (siehe Balance und Gleichgewicht)
  • generell bei wilden Spielen
  • bei ganz speziellen Spielgeräten wie Federbrettern (zu finden unter Balancierwippen), die für hohe und weite Sprünge da sind.

Kinder genießen es, sich sorgloser bewegen zu können, ähnlich wie auf einem Kindertrampolin oder in einer Hüpfburg merken sie natürlich, wenn sie sich weniger leicht wehtun. Es macht ihnen einfach Spaß, das auszunutzen.

Zugleich helfen Fallschutzmatten auch zur Disziplinierung, denn sie machen eine klare Abgrenzung möglich: Herumgetobt wird nicht im Wohnzimmer sondern im Spielzimmer oder im Keller oder im Garten auf der Matte!

Und wieder einmal: auch für die Großen geeignet

Selbstverständlich können auch Erwachsene Fallschutzmatten verwenden: zum Beispiel für Krankengymnastik, sportliche Übungen oder Yoga, für alles, was unangenehm auf hartem Boden ist. Bestimmte Gleichgewichtsübungen stellen eine Herausforderung dar. Da ist es einfach beruhigend und sicherer, eine Matte unter den Füßen zu haben.