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Rechenwürfel

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Rechenwürfel werden manchmal auch Rechenzeichenwürfel, Zahlenwürfel, Mathewürfel oder Ziffernwürfel genannt. In jedem Fall aber handelt es sich um Würfel, und Würfel stehen fürs Spielen. Neben Spielkarten sind Würfel das häufigste Spielgerät. Und das schon seit Jahrhunderten. Wie naheliegend ist es da doch, sich dies zunutze zu machen und Würfel zu verwenden, um Kinder zum Lernen zu animieren!... ▶ hier weiterlesen..

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Was sind Rechenwürfel?

Der Begriff umfasst vier- bis zwanzigflächige "Würfel", von denen viele also nicht exakt dem entsprechen, was uns als Würfel in der üblichen Hexaederform geläufig ist. Auf den Flächen finden sich Rechenzeichen und/oder Ziffern. Zum Beispiel: Gleich (=), Plus (+), Minus (-), Mal (x), Geteilt (:), Größer- oder Kleiner-Als (>, <), bei Zahlen natürlich die Einer (1-9), aber auch Zehner (10-90) oder Hunderter (100-900) und sogar Tausender (1000-9000).

Welches Lernziel haben Rechenwürfel?

Rechenwürfel unterstützen Kinder auf spielerische Weise dabei, das Einmaleins und die Grundrechenarten zu erlernen und zu üben: Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division. Und das Niveau kann sogar noch höher liegen: Es gibt Rechenwürfel, die sogar die Dezimalrechnung behandeln und solche (siehe oben), die bis in den Tausender-Zahlenraum vorstoßen. Mit den einfachsten Rechenwürfeln lassen sich nur Addition und Subtraktion anwenden, mit anderen weit mehr.

In einem Spiel-Set oder einzeln

Rechenwürfel können einzeln erworben werden oder Kernbestandteil eines Spiels sein, das eventuell ein Spielbrett miteinschließt. Grundsätzlich lassen sich alle Rechenwürfel auch für selbst erdachte Rechenspiele verwenden. Im Normalfall ist die gemeinsame Benutzung verschieden beschrifteter Würfel nötig: für die Zahlen, mit denen die Rechnung durchgeführt werden soll, und die Rechenzeichen, die die Art der Rechnung festlegen.

Die einfachsten Ideen sind oft die genialsten

Der Umgang mit Rechenwürfeln ist ganz leicht zu verstehen. Mit geringstem (Material-)Aufwand wird ein tolles Ergebnis erzielt. Die vielen verschiedenen Möglichkeiten, die sich hier bieten, kommen durch die Eigenheiten des Würfelns zustande, nämlich durch:

  • das Zufallsprinzip
  • die Flächen, die verschiedenfarbig und/oder unterschiedlich beschriftet sein können
  • den Umstand, dass es bei mehreren Würfen automatisch eine Reihenfolge gibt.

Denn auch die Reihenfolge kann genutzt werden. Ein Beispiel: Entweder ermitteln die ersten zwei Würfe die beiden zu bearbeitenden Zahlen, und der dritte Wurf bestimmt dann das Rechenzeichen. Dieses legt fest, ob die Zahlen addiert, subtrahiert, dividiert oder multipliziert werden sollen, oder vielleicht auch, ob die Größere oder die Kleinere von beiden erkannt werden muss.

Oder: Der erste Wurf bringt schon das Ergebnis, der zweite Wurf eine Zahl, der dritte Wurf ein Rechenzeichen, und es muss dann die fehlende Zahl in der Gleichung herausgefunden werden. Und immer entstehen aus der Zufälligkeit der Würfe unvorhersehbare Zahlen und wechselnde Rechenbefehle.

Das Ergebnis: ein starker Spielanreiz!

Einerseits entsteht schon durch das Würfeln an sich der Eindruck des Spielens. Vor allem aber werden die Aufgaben nicht von außen gestellt. Vielmehr sind es die Kinder selbst, die diese aktiv durch Werfen der Rechenwürfel immer neu entstehen lassen, solange sie Lust haben. Spiel garantiert Spaß, und der ist wie immer der ideale Weg für Kinder, um etwas Neues zu erlernen.

Mit den Rechenwürfeln können sie sich schon nach kurzer Einführung alleine beschäftigen. Erwachsene können auch anleitend oder hilfestellend dabei bleiben. Und selber mitspielen ist immer eine gute Idee!

Nicht verwechseln: Rechenwürfel sind keine Soma Würfel oder Geowürfel

Rechenwürfel sind nicht mit Soma Würfeln oder Geowürfeln zu verwechseln, bei denen es in der Hauptsache um räumliches Vorstellungsvermögen und nicht das Erlernen von Rechenarten geht.

Material und Größe

Rechenwürfel sind aus Holz, Kunststoff, Schaumstoff und in der Größe üblicher Spielwürfel bis zu der eines kleinen Balls erhältlich.