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Lernbox & Lernkarteikasten

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Beim Lernen ist es extrem vorteilhaft, einem guten System zu folgen. Am besten einem, das sich schon bewährt hat. Ohne Systematik hingegen ist ein ungünstiges Verhältnis zwischen eingebrachtem Fleiß, verbrauchter Energie und erzieltem Erfolg fast vorprogrammiert. Dann empfinden gerade Kinder das Lernen als mühsam. Es ist für sie begreiflicherweise frustrierend, trotz großen empfundenen Aufwands nur auf geringen Erfolg blicken zu können. Eine Lernbox ist ideal, um da Abhilfe zu schaffen.... ▶ hier weiterlesen..

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Lernbox bzw. Lernkarteikasten: extrem effektiv

Ein Lernkarteikasten beziehungsweise eine Lernbox ist hierfür ein großartiges Lernhilfsmittel, denn hier kommt ein gut durchdachtes System zur Anwendung, das auf Basis lernpsychologischer Erkenntnisse entwickelt wurde.

Der deutsche Psychologe Sebastian Leitner entwarf das Konzept des 5-Fächer-Lernsystems. Sein Ziel war es, mit Hilfe eines Lernkarteikastens effizienteres Lernen zu ermöglichen. Einerseits sollte Zeit gespart werden. Psychologisch ist das sehr wichtig, da die meisten Kinder noch verhältnismäßig wenig Geduld haben und sich entmutigen lassen, wenn der Erfolg lange auf sich warten lässt. Andererseits sollte das Gelernte auch wirklich im Langzeitgedächtnis verankert werden.

Der Unterschied zwischen Lernbox und Lernkarteikasten...

... liegt allenfalls darin, dass eine Lernbox geschlossen werden kann, wodurch sie besser zu transportieren ist, während ein Lernkarteikasten normalerweise keinen Deckel hat. Es kann aber auch vorkommen, dass sich die Bezeichnung nicht genau nach diesem Unterschied richtet. Man sollte daher besser genau hinschauen, bevor man ein Produkt auswählt. Das Fünf-Fächer-Lernsystem kommt jedenfalls bei beiden zur Anwendung, vorausgesetzt, besagte fünf Fächer sind vorhanden.

So funktioniert das Fünf-Fächer-Lernsystem der Lernbox

Zu einer Lernbox gehören Lernkarten und ein Kasten. Dieser besitzt fünf hintereinander liegende Fächer. Es werden Karten mit Fragen auf der Vorder- und den Antworten auf der Rückseite verwendet. Sie kommen alle zunächst ins erste Fach und werden dann durchgearbeitet.

Abhängig davon, wie gut das Wissen schon verinnerlicht ist, wandern sie nach und nach durch die Fächer nach hinten. Das vorderste Fach wird am häufigsten wiederholt, weil sich dort die Kärtchen mit den Fragen befinden, auf die keine korrekte Antwort gewusst wurde. Es kann außerdem kontinuierlich mit ganz neuen Kärtchen aufgefüllt werden. Wird eine Frage richtig beantwortet, kommt das Kärtchen ins nächste Fach. Ansonsten bleibt es, wo es ist. Ganz hinten landen also ganz von alleine die Fragen, die vier mal hintereinander richtig beantwortet wurden. Wenn die Antwort dann ein fünftes Mal korrekt ist, können sie aussortiert werden.

Die Methode eignet sich vor allem für Inhalte, die nicht wortreich erklärt werden müssen, sondern sich gut abfragen lassen, beispielsweise Vokabeln, Namen, Formeln, Zahlen und Zuordnungen.

Warum Lernkarteikästen und Lernboxen so effizient sind

  • Das gezielte Lernen: Was begriffen und zuverlässig im Gedächtnis gespeichert ist, wird der Lernbox entnommen und nicht weiter mit dem Rest zusammen bearbeitet. Es wird also auch keine Aufmerksamkeit, Zeit und Energie darauf verschwendet. Umgekehrt wird das, was die meisten Schwierigkeiten bereitet, auch am häufigsten wiederholt. Es stellt sich ganz von alleine die richtige Ordnung her, die dafür sorgt, dass die Kärtchen mit genau der optimalen Häufigkeit wieder auftauchen.
  • Die Effizienz häufiger Wiederholungen. Zu erwähnen, dass viele Wiederholungen wichtig sind, scheint unnötig. Aber es fällt den meisten Menschen schwer, die nötige Selbstdisziplin aufzubringen. Außerdem fehlt ohne Kontrollhilfe eine Orientierung, wann etwas oft genug wiederholt wurde. Die Lernbox hilft dabei sehr durch ihre Systematik: Sie muss so lange bearbeitet werden, bis alle Kärtchen aus der Kartei gewandert sind. Erst dann kann man sich darauf verlassen, dass die Antworten im Langzeitgedächtnis angekommen sind. Eine falsche Selbsteinschätzung wird verhindert.
  • Der Effekt des Selbermachens. Wie die Forschung bestätigt, kann ein gut gemachter Spickzettel sehr zum Auswendiglernen beitragen, weil Kinder sich dabei einen Überblick verschaffen und nach Wichtigkeit selektieren und thematisch gliedern müssen. Natürlich setzt das voraus, dass der Stoff verstanden wurde, was während des Lernprozesses nicht selbstverständlich ist. Eine Hilfestellung wäre beim Selbstbeschriften der Karten daher unbedingt sinnvoll.
  • Falls dazu die Zeit fehlt, gibt es auch mitgelieferte fertige Arbeitskarten. Sie haben den Vorzug, dass Fragen und Antworten ganz sicher fachlich korrekt sind und sprachlich auf den Punkt gebracht werden.

Apropos selbst gemacht

In unserem Angebot befinden sich Lernboxen zur Selbstmontage, teilweise sogar aus weißer Pappe, damit sie nicht nur selbst zusammen gebaut sondern auch selbst gestaltet werden können: Die Kinder bemalen oder bekleben ihre Lernbox, bis sie ganz so aussieht, wie sie es selber mögen. Dann macht auch das Üben damit mehr Spaß.