- Entwicklung & Förderung
- Kindergarten- & Schulausstattung
-
Therapiematerial & Therapiespiele
- Logopädie & Sprachtherapie
- Ergotherapie & Sensorische Integration
- Diagnostik & Testverfahren
- Physiotherapie & Massage
- Senioren & Altenpflege
- Geistige Behinderung & Inklusion
- Störungsbilder & Lernschwächen
- Bildkarten & Fotokarten
- Psychotherapie
- Lernspielzeug & Lernspiele
- Sport & Bewegung
- Montessori Material
- MINT, Robotik & Technik
- Lern- & Lehrmaterial
- Verlage & Marken
- SALE
Unser Blog
Dieses Thema und viele weitere passende Gebiete zu unseren Shopkategorien behandeln wir in unserem Wissensblog und bieten oft auch nützliche weiterführende Informationen.
Weiterlesen »Kon-Lab Sprachförderung
Wann beginnt ein Wort, wann hört es auf? Wie wird der Plural gebildet? Kinder lernen Regeln nicht auswendig, sondern entwickeln das Gefühl für die Wortbildung über den Sprachrhythmus und grammatische Regelmäßigkeiten. Mit dem Kon-Lab-Material kann die Förderung von Kindern mit Spracherwerbsstörungen gezielt unterstützt werden. Das Kon-Lab Sprachförderungsprogramm hat seinen Ursprung an der Universität Konstanz; Dr. Zvi Penner entwickelte es für die frühe Sprachförderung im Kindergarten ab drei Jahren. Auch Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen, finden so Zugang ... ▶ WeiterlesenKon-Lab Sprachförderung in Kita, Vorschule und Sprachtherapie
Das Kon-Lab-Sprachförderungsprogramm wurde in den 80er Jahren von Dr. Zvi Penner an der Universität Konstanz (Kon-Lab = Konstanz Labor) entwickelt. Es legt den Schwerpunkt auf Sprachrhythmus und Wortbildung; im Mittelpunkt steht der Regelerwerb in den Bereichen Wortbildung, Satzteile und Satzbildung.
Die verschiedenen Spracherwerbsphasen
Bei der Entwicklung der Inhalte wurden typische Spracherwerbsphasen berücksichtigt:
1. Die Wortfabrik: 0 bis 2 ½ Jahre
2. Satzgliederfabrik: 1 ½ bis 2 ½ Jahre
3. Satzfabrik: 1 ½ bis 2 ½ Jahre
4. Präpositionen: 2 bis 6 Jahre
5. Sprachverstehen: 3 - 6 Jahre
Sprachentwicklung ist störanfällig; manche Kinder benötigen zusätzliche Unterstützung. Frühe, regelmäßige Förderimpulse können das kindliche Lernpotenzial stärken.
Grundlagen des Spracherwerbs spielerisch mit Kon-Lab vermitteln
Kon-Lab ist ein praxisorientiertes Programm zur Diagnose und Förderung. Es bietet strukturierte Übungen, die den Zugang zu Regeln bahnen – besonders für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Es behandelt spielerisch Sprachrhythmus, Wortbildung und Wortschatzerwerb als Basis für Grammatik und Satzbau und stärkt damit das Sprachverständnis vor dem Schuleintritt. Für Kinder unter 3 Jahren existieren eigene Inhalte unter dem Titel „Lernen mit Flink“.
Im Zentrum steht eine inhaltliche und spielerische Förderung. Bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen (SES) können passende Übungen Sprachverständnis und Sprachrhythmus unterstützen.
Kon-Lab-Sprachförderungsprogramm für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache
Kon-Lab eignet sich auch für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache; der strukturierte Input unterstützt den Wortschatzerwerb. Die Spiele können ergänzend zu Hause genutzt werden; in der Kita erfolgt die Anwendung durch pädagogische Fachkräfte in kurzen, regelmäßigen Einheiten.
In Kitas wird Kon-Lab ergänzend zum Gruppenalltag regelmäßig eingesetzt.
Die Inputförderung mit dem Kon-Lab-Sprachförderungsprogramm
Kon-Lab richtet sich vor allem an Kinder, die Schwierigkeiten haben, sprachliche Regeln selbst zu erschließen. In den Spielen werden gezielte Informationen gegeben, damit die Kinder die jeweilige Regel erkennen und anwenden. Dieses Vorgehen heißt „Inputförderung“: Sätze werden korrekt vorgesprochen, anschließend gemeinsam ritualisiert wiederholt – häufig mit Rhythmus und Gesten.
Alltagssprache kann für manche Kinder zu umfangreich oder inkonsistent sein. Kon-Lab reduziert und fokussiert den Input auf das Wesentliche, damit die Zielregel erkennbar wird.
Das Vorgehen beim Kon-Lab-Sprachförderungsprogramm
Mehrere Sätze und Wörter werden wiederholt richtig modelliert und gemeinsam nachgesprochen; Klatschen oder andere Körpergesten unterstützen das Muster. Kon-Lab wird im Kindergarten und in der Logopädie (Input-Therapie) eingesetzt. Materialien umfassen unter anderem Memory-Karten, Fotos, Handpuppen und Vorlesegeschichten. Die Förderung ergänzt den Alltag, Dauer und Frequenz werden bedarfsgerecht geplant.
Der Aufbau der Kon-Lab-Sprachförderung
Die Grundlagen der Prosodie (Sprachmelodie) werden mit allen Sinnen – hören, fühlen, sehen – vermittelt. Der Aufbau umfasst:
- Prosodie / Morphologie:
Clipping, Rhythmus 1, Verkleinerung, Einzahl – Mehrzahl, Rhythmus 2, Wortzusammensetzungen, Wortableitungen - Grammatik:
Satzteilfabrik: Artikel: Besitzstruktur, Eigennamen, Körperteile
Satzfabrik: Auch-Sätze, Satzstruktur
Präpositionen - Sprachverstehen:
Artikelgrammatik, Satzgrammatik
Jeder Bereich folgt einem strukturierten Ablauf. Das anschauliche Material unterstützt die multisensorische Arbeit.
Gezielter Input kann das Anwenden der Regel anbahnen. Kon-Lab ersetzt keine logopädische Therapie, ist aber eine sinnvolle Ergänzung und fördert nebenbei soziales Miteinander. Der spielerische Charakter motiviert; auch sprachlich unauffällige Kinder können ihr Wissen festigen.
Fazit zur Sprachförderung Deutsch mit Kon-Lab
Kon-Lab eignet sich besonders für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache und für Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen. Erprobte Materialien unterstützen alltagsnah den Erwerb von Sprachrhythmus, Wortbildung und Wortschatz; darauf aufbauend werden Grammatik und Satzbau gefördert. Mit der Serie Kon-Lab Wortfabrik werden Grundlagen für Sprachverstehen vor dem Schuleintritt gestärkt und auch auffällige Kinder in den ersten Schuljahren besser eingebunden.
Empfehlungen zur Arbeit mit dem Kon-Lab Material
Beziehen Sie in Logopädie und therapeutischer Praxis Eltern ein, da sich die Kon-Lab Spiele auch für zu Hause eignen. So unterstützen Erziehungsberechtigte den Transfer. In der Kita bewähren sich kurze, regelmäßige Einheiten (z. B. 3–4 Sequenzen à etwa 15 Minuten). Informationen zu Anwender-Schulungen für die Kon-Lab-Methode finden Sie auf dem spielundlern Blog zur Kon-Lab Fortbildung.
Einsatz in Einrichtungen: Praxis, Methodik und Auswahl
Für Kita, Vorschule und Sprachtherapie bewährt sich ein klarer Ablauf mit regelmäßigen kurzen Einheiten, die Hör- und Sprechübungen mit Bewegung kombinieren. In Gruppen eignen sich Kleingruppen; in der Einzelförderung wird individuell gestuft. Dokumentieren Sie Ziele und Fortschritt, um Verläufe transparent zu machen.
- Einheiten: 3–4 kurze Sequenzen à ca. 15 Minuten, ritualisiert beginnen und beenden
- Gruppen: Kleingruppen von etwa 4–10 Kindern oder Einzelförderung
- Methodenmix: Vorsprechen, gemeinsames Nachsprechen, Klatschen/Gesten, Bildimpulse
- Förderschwerpunkte wählen: Prosodie, Wortbildung (Morphologie), Satzbau (Syntax), Präpositionen, Sprachverstehen
- Kooperation: Übergänge in Vorschule/Eingangsstufe abstimmen, DaZ-Förderkonzepte verzahnen
Ergänzend sind Wortschatz- und Lautbewusstheitsmaterialien sinnvoll, z. B. LingoCards, PhonoFit, Anregungen in den Logopädische Spiele sowie GraphoFit.
Häufige Fragen zu Kon-Lab Sprachförderung
Was ist Kon-Lab Sprachförderung?
Kon-Lab Sprachförderung ist ein strukturiertes Förderprogramm aus der Universität Konstanz zur Anbahnung von Sprachrhythmus, Wortbildung und Grammatik. Es arbeitet mit Inputförderung: korrekt modellierte Strukturen werden wiederholt vorgesprochen und ritualisiert nachgesprochen, oft mit Gesten und Rhythmus.
Ab welchem Alter eignet sich Kon-Lab Sprachförderung?
Kon-Lab Sprachförderung eignet sich in der Regel für Kinder ab 3 Jahren, typischerweise im Kindergarten- und Vorschulalter. Für unter 3-Jährige existieren eigene Inhalte (z. B. „Lernen mit Flink“); einzelne Elemente können in der Schuleingangsphase fortgeführt werden.
Wie wird Kon-Lab in Kita-Gruppen oder der Sprachtherapie eingesetzt?
Kon-Lab wird in kurzen, mehrfachen Einheiten eingesetzt, meist in Kleingruppen (z. B. 4–10 Kinder) oder in der Einzelförderung. Fachkräfte modellieren Zielstrukturen, nutzen Rhythmus und Gesten und arbeiten mit Bild- und Handlungsmaterial, um Regeln hör- und sichtbar zu machen.
Welche Kompetenzen fördert Kon-Lab vorrangig?
Kon-Lab fördert Prosodie/Sprachrhythmus, Wortbildung (z. B. Plural, Diminutive, Komposita) sowie Satzbau und Präpositionen. Das Programm stärkt damit zentrale Vorläuferfähigkeiten für Grammatik und Sprachverstehen.
Eignet sich Kon-Lab für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ)?
Kon-Lab eignet sich auch für DaZ, da der strukturierte Input Wortschatzaufbau und Regelentdeckung erleichtert. Wirksam sind klare Modelle, sinnvolle Kontexte und wiederholte Übungsformate in kurzen, regelmäßigen Sequenzen.
Was benötigt eine Einrichtung für eine Gruppe oder Klasse?
Bewährt sind feste Rituale, klare Zieldefinitionen pro Zyklus und eine einfache Dokumentation der erreichten Strukturen.
Kon-Lab Sprachrhythmus, Kartensatz mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre
Kon-Lab Sätze und W-Fragen, Kartensatz mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre
Kon-Lab Reime, Kartensatz mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre
Kon-Lab Puzzle Plural, Sprachrhythmus und Wortbildung 3 mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre
Kon-Lab LexPack Schachtel 1, Bildkarten und Legetafeln, 0-10 Jahre
Kon-Lab Körperteile und Artikel, Memospiel mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre
Kon-Lab LexPack Präpositionen, 16 Ringbücher + 2 Hefte, 0-10 Jahre
Kon-Lab Memospiel Wie man Verben ableitet, Lernspiel mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre
Kon-Lab Puzzle Wortzusammensetzungen, Sprachrhythmus und Wortbildung 5, 0-10 Jahre
Kon-Lab Memospiel Verkleinerungsform mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre
Kon-Lab LexPack Formpräferenz, Zuordnungsspiel mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre
Kon-Lab Wer frisst was?, Memospiel mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre
Kon-Lab Memospiel Plural mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre
Kon-Lab Kartensatz Wortzusammensetzungen mit Anleitung für Eltern, 0-10 Jahre