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LRS und Legasthenie sind zwei Begriffe für die gleiche Störung, sie symbolisieren die unterschiedliche Herangehensweise von Medizinern und Pädagogen. Logopäde Uwe Hamann stellt die Definitionen von LRS und Legasthenie dar und gibt eine Einführung in das pädagogische und medizinische Konzept der Leserechtschreibschwäche.

Eine Einführung in das Thema Legasthenie von Uwe Hamann*

Die begriffliche Unterscheidung zwischen LRS und Legasthenie hat eine lange Geschichte und eine noch längere Tradition, sie ist aber keineswegs einheitlich entstanden. Selbst in der gegenwärtigen Literatur zur Legasthenie (1980 – 2009) werden die verschiedenartigen Begriffe sehr häufig synonym verwendet. Mediziner und Pädagogen haben eine unterschiedliche Herangehensweise und damit auch unterschiedliche Erklärungsmodelle. Das trägt zur Verwirrung bei, ohne an dieser Stelle Betroffenen weitergeholfen zu haben. Im vorliegenden Artikel wird eine Klärung und Zusammenführung der Begriffe versucht. ...weiterlesen "LRS und Legasthenie – ein zähes Ringen um Begriffe"

Leichte Formen der Lese-Rechtschreib-Störung lassen sich mit guter und gezielter Förderung im schulischen Unterricht, mit geeigneten Fördermaterialien oder mit Nachhilfeunterricht bis zum Ende der 6. Klasse abbauen. Bei stärkeren Störungen sind eine gezielte Diagnostik, Förderung und Nachteilsausgleiche der Behinderung in der Schule erforderlich. Nach der europäischen und deutschen Gesetzgebung darf niemand wegen seiner Behinderung in Beruf und Lebensentfaltung benachteiligt werden. Die Schulen verstoßen gegen das Grundgesetz, wenn sie Schülerinnen und Schüler mit Teilleistungsstörungen wie Legasthenie keinen begabungsgerechten Schulabschluss erlauben, weil auf ihr Handicap keine Rücksicht genommen wird.

Leichte Formen der Lese-Rechtschreib-Störung lassen sich mit guter und gezielter LRS Förderung im schulischen Unterricht, mit geeigneten Fördermaterialien oder mit Nachhilfeunterricht bis zum Ende der 6. Klasse abbauen. Bei stärkeren Störungen sind eine gezielte Diagnostik, Förderung und Nachteilsausgleiche der Behinderung in der Schule erforderlich. Nach der europäischen und deutschen Gesetzgebung darf niemand wegen seiner Behinderung in Beruf und Lebensentfaltung benachteiligt werden. Die Schulen verstoßen gegen das Grundgesetz, wenn sie Schülerinnen und Schüler mit Teilleistungsstörungen wie Legasthenie keinen begabungsgerechten Schulabschluss erlauben, weil auf ihr Handicap keine Rücksicht genommen wird. ...weiterlesen "LRS Förderung und Legasthenie erkennen – von der Grundschule bis in den Beruf"